Hyundai i20 als Gebrauchter
Von den Bremsen ausgebremst

Auf der Suche nach einem gebrauchten Kleinwagen kann man über den Hyundai i20 stolpern. Doch wer ihn aus zweiter Hand erstehen will, sollte sich Batterie und Bremsen ganz genau ansehen.
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BerlinEin Kleinwagen aus Korea für Europa: Hyundai gelang mit dem Getz im Jahr 2002 ein echter Verkaufserfolg. Der Nachfolger i20 setzte das fort und war zudem deutlich interessanter gestaltet. Bei der Kfz-Hauptuntersuchung (HU) jedoch macht der i20 nicht nur Freude. Und auch die Pannenhelfer des ADAC haben eine Schwachstelle ausgemacht.

Hauptproblem bei der HU sind laut dem „TÜV Report 2015“ die Bremsen. Höher als der Durchschnitt liege die Mängelquote nicht nur bei der Betriebs-, sondern auch bei der Feststellbremse. Zudem seien die Bremsscheiben anfällig, moniert die Zeitschrift. Ansonsten fällt lediglich die Lichtanlage bei dreijährigen Exemplaren öfter negativ auf.

Der ADAC musste häufiger ausrücken, weil die Batterie des i20 offenbar zu schwach dimensioniert ist. Insbesondere jüngere Fahrzeuge der Baujahre 2009 bis 2012 blieben öfter wegen eines entladenen Akkus liegen. Weitere Probleme gab es mit dem Zündkabel und mit feuchten Zündkerzen.

Bei Fahrzeugen des Baujahres 2012 machte auch die Lambdasonde gelegentlich Ärger. 2013 wurde das laut den Pannenhelfern jedoch behoben.

Seit dem Jahr 2009 ist der VW-Polo-Konkurrent Hyundai i20 auf dem Markt, 2012 wurde er zuletzt überarbeitet. Wer sich für den Getz-Nachfolger begeistern kann, bekommt wahlweise ein dreitüriges oder fünftüriges Auto mit recht sparsamen Motoren, die allerdings nicht gerade wegen ihrer sportlichen Qualitäten berühmt sind. Das Fahrwerk indes gilt als fein abgestimmt und durchaus auf einem Niveau mit der deutschen Konkurrenz.

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