Im Test: Land Rover Discovery
Ritt durch den Taunus

Da steht er, der „kleine Lord“, und wartet auf dem Frankfurter Börsenplatz auf den Freiherrn zur standesgemäßen Weekend-Journal-Testfahrt. Rüdiger von Rosen, Chef des Deutschen Aktieninstituts, nimmt Platz im Land Rover Discovery, rückt den Fahrersitz in eine bequeme Position, orientiert sich kurz im Cockpit des Geländewagens und startet zur Fahrt über Stock und Stein in Richtung Hintertaunus.

Doch bis die Fahrt durch ländlichere Gefilde führt, ist erst einmal der dichte Berufsverkehr in Frankfurts Innenstadt zu bewältigen. Und die vielen roten Ampeln bieten Zeit für launige Gespräche. Zum Beispiel über den „Taugenichts“. Eichendorffs Romanfigur hat bei von Rosen einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Nicht nur deshalb, weil er in besagter Dichterstraße wohnt. „Die zentrale Romanfigur hat mich schon als Kind fasziniert, weil sie in der Lage war, die Seele baumeln zu lassen“, sinniert der 61-jährige Kapitalmarkt-Experte fast verträumt.

Im Discovery dagegen lässt niemand die Seele baumeln. Denn von Rosen steuert schon die nächste rote Ampel an. Der Freiherr verlässt die Welt der Romane und lobt das „physische Erhabenheitsgefühl“, das der Land Rover vermittelt. Ihm gefällt an dem Geländewagen außerdem die Übersicht und die „attraktiven Zulademöglichkeiten“.

Trotzdem ist sich von Rosen darüber im Klaren, dass der Nutzwert, den der Discovery bietet, von den wenigsten seiner Besitzer gebraucht wird. „Sie könnten in einem Steinbruch mit dem Wagen herumfahren. Aber das werden die wenigsten tun. Ich auch nicht“, vermutet der fünffache Familienvater und Wirtschaftsprofessor.

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