Immer noch von jungen Leuten geschätzt: Ur-Golf ist noch am Leben

Immer noch von jungen Leuten geschätzt
Ur-Golf ist noch am Leben

Vor gut drei Jahrzehnten kam der Ur-Golf in Deutschland auf den Markt: Eckig, kantig und irgendwie sympathisch, wurde er von seinen Fans geschätzt. In Europa längst ausrangiert, macht das meistverkaufte Auto aller Zeiten heute die Südafrikaner mobil. Nur dort wird der Golf Typ 1 noch produziert.

FRANKFURT. „Was der Käfer für Mexiko, ist der Ur-Golf für Südafrika“, sagt Andreas Tostmann, Direktor der südafrikanischen VW-Tochter. In diesem Jahr steuert sie mit 38 000 Einheiten des Ur-Golfs einen neuen Rekord an. Bis Jahresende wird VW den direkten Konkurrenten Toyota nach Tostmanns Einschätzung in der Klasse der Kleinwagen um Längen schlagen. Und das, obwohl in dem Kap-Staat mittlerweile 15 Hersteller mehr als 880 Automarken produzieren. Konkurrenz scheint im Falle des Ur-Golfs tatsächlich das Geschäft zu beleben.

Begonnen hatte in Südafrika alles 1978, vier Jahre nach dem Produktionsstart in Deutschland. Damals liefen die ersten Golf-Modelle im VW-Werk Uitenhagen (bei Port Elizabeth) vom Band. Der heute als „Citi Golf“ vermarktete Typ verdrängte mit seinem Frontmotor den populären VW-Käfer von der Spitzenposition und wurde schnell zum Marktführer seiner Klasse.

Ein Grund für die Erfolgsgeschichte des Ur-Golfs ist der mehr als ungenügende öffentliche Nahverkehr in Südafrika, der ein eigenes Auto unentbehrlich macht. Das nationale Automobilmagazin „CAR“ bescheinigte dem Ur-Golf bei Wartung und Reparatur der günstigste Fahrzeugtyp im ganzen Lande zu sein – und kürte ihn zum Gesamtsieger seiner Tests.

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