Innenraum komplett überarbeitet
Volvo S80: Flaggschiff frisch aufgelegt

dpa-infocom HAAR. Volvo hat den S80 komplett überarbeitet. Optisch wurde die große Limousine allerdings nur dezent modifiziert: Die klassische Form blieb ebenso erhalten wie die Länge. Dafür wurde der elegante Wagen 27 Millimeter breiter und 34 Millimeter höher. Zudem wuchs der Radstand um 44 Millimeter. Dank deutlicherer Rundungen ähnelt die große Limousine nun mehr dem S40 und dem S60.

Während die Kur außen nur beim zweiten Hinschauen zu bemerken ist, fallen die Renovierungsarbeiten im Innenraum so richtig auf. Das hervorstechendste Merkmal dürfte die schmale, scheinbar frei schwebende Mittelkonsole sein, die hinter dem Bedienfeld noch ein Staufach bietet. Volvo hatte dieses Designelement erstmals beim S40 eingeführt. Während die Konsole im S80-Vorgänger noch an ein Regiepult erinnert, wirkt die neue Schwebe-Variante eleganter. Eine zweite Neuerung, die sofort auffällt, ist die geänderte Instrumentierung. Statt vier gibt es nur noch zwei runde Uhren - für Drehzahl und Geschwindigkeit.

Nach wie vor gibt der S80 den Insassen das Gefühl, luxuriös untergebracht zu sein. Die Sitze sind sehr bequem und optional mit Leder bezogen. Das Naturmaterial ist ab der Ausstattungslinie Momentum an Bord. Doch nicht nur das: Auf Wunsch gibt es mit der Sitzbelüftung ein Extra, das zumindest in dieser Klasse noch nicht häufig angeboten wird. Die verwendeten Materialien wie Leder und Aluapplikationen verleihen dem Interieur einen hochwertigen Touch. Zu den weiteren Annehmlichkeiten gehören erstmals Bi-Xenonscheinwerfer mit adaptivem Kurvenlicht.

Blis überwacht den toten Winkel

Eines der optionalen Sicherheitsfeatures des neuen S80 ist Blis. Die Abkürzung steht für Blind Spot Information System. Es kümmert sich um den toten Winkel im Außenspiegel: Eine Kamera erfasst Fahrzeuge, die der Fahrer möglicherweise nicht sieht und warnt mit einem dezenten Blinklicht am Türrahmen.

Ein weiteres Novum ist der Personal-Car-Communicator. Das Teil sieht zwar aus wie eine ganz normale Schlüssel-Fernbedienung, hat es aber in sich: Der Fahrer kann auch in weiter Entfernung an der Fernbedienung abfragen, ob er seinen Volvo verriegelt hat. Bei der Rückkehr zum Fahrzeug kommuniziert der Schlüssel mit dem Auto. So ist es möglich abzufragen, ob zwischenzeitlich der Alarm ausgelöst wurde. Ein Herzschlagsensor kann außerdem ermitteln, ob sich ein Mensch im Fahrzeug oder im Kofferraum befindet. Das mag im ersten Moment seltsam klingen, ist aber in Zeiten eines erhöhten Sicherheitsbedürfnisses weltweit ein nützliches Feature.

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