Interview zum Thema Hybridantrieb
„Alle Stellhebel nutzen “

Hybridgetriebe bieten spürbare Kraftstoff-Einsparungen auch bei Fahrten über Land. Mercedes-Entwicklungschef Thomas Weber über das alternative Antriebskonzept, seine Stärken, seine Schwächen - und die Marktchancen in Europa.

Wirtschaftswoche: Herr Weber, an welches Auto denken Sie bei folgenden Leistungsdaten: 340 PS, in 5,9 Sekunden auf 100 Stundenkilometer?

Weber: Natürlich immer an einen Mercedes, auch wenn solch gute Leistungswerte auch Autos anderer Marken haben. Wir legen bei Mercedes neben souveräner Leistung auch Wert auf hohen Komfort und niedrigen Verbrauch.

Stichwort Verbrauch: Nach europäischer Norm verbraucht das eben angesprochene Auto 7,9 Liter Superbenzin auf 100 Kilometern.

Das klingt gut.

Es ist aber kein Mercedes, sondern der neue Lexus GS 450 mit Hybridantrieb.

Ok. Aber die reinen Prospektwerte sagen wenig aus. Wir müssen sehen, wie der reale Verbrauch im Straßenverkehr aussieht. Warten wir die weiteren Vergleichstests ab.

Sind Sie mit dem Auto schon gefahren?

Natürlich.

Und wie war Ihr Eindruck?

Das Auto muss man schon ernst nehmen.

Beneiden Sie Toyota um das Auto?

Beneiden nicht. Aber als Ingenieur schaue ich mir die Technik sorgfältig an, ohne jegliche Vorurteile.

Toyota hat beim Hybridantrieb inzwischen zehn Jahre Erfahrung, die Europäer haben hingegen noch kein einziges Hybridauto im Lieferprogramm - weil das Antriebskonzept hier lange verteufelt wurde?

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