„Jachtstil statt Camperplüsch“
Teschner XLII - Villa to go

Wer es nicht lange in einer Stadt aushält, findet im Camperbedarf Erlösung: Das Anwesen zum Mitnehmen – mit ausfahrbaren Erkern.

Das waren noch Zeiten, als Opa und Oma in den 50er-Jahren mit der Knutschkugel hinterm Käfer an den Gardasee rollten – mit Zwischengas und Seilzugbremse. Heute sehen Schneckenhäuser für Urlauber anders aus. Wie, das war unlängst wieder zu bewundern auf dem Düsseldorfer Caravan-Salon, der Leitmesse fürs rollende Heim (bis 3. September 2006).

Die geben Ihrer Zukunft ein Zuhause. Auf dieses Chassis können Sie bauen! Sogar ein Traumhaus, vielmehr Traummobil mit T wie Teschner XLII.

Die schwarz glänzende Villa to go der „Ultimate Class“ mit den getönten Scheiben, die aussieht wie ein böser Bus aus einem amerikanischen Road-Movie, kann der Interessent zu einem Grundpreis von 1,2 Millionen Euro bestellen. Und natürlich nett einrichten. So wie der Käufer des in Düsseldorf zur Schau gestellten Vorführmobils, der allerdings lieber ungenannt bleiben möchte. Der anonyme Ami hat noch mal gut eine halbe Million Euro zusätzlich in sein Luxusmobil gesteckt.

Seine Innenausstattung war eine wahre Herausforderung für Dünnbrettbohrer: Böden, Wände, Tischplatten sind aus Granit in einem patentierten Dünnstein-Verfahren. Sogar das Armaturenbrett glänzt aus diesem edlen Gestein.

„Jachtstil statt Camperplüsch“ heißt denn auch die Devise von Mammut-Mobilheimbauer Fred Teschner. Und so sehen die Massivholz-Möbel und Lümmel-Polster aus echtem Leder dann auch aus. Der Schick, den sich die Superreichen an der Costa Smeralda leisten, lässt sich auch auf dem Trockenen realisieren und ins Rollen bringen.

Und sogar noch aufblasen: Der bis zu 14 Meter lange Moby Dick unter den Reisemobilen kann beidseitig seine Kiemen, Pardon, Erker ausfahren. Dann bringt er es auf 3,40 Meter Breite. In dieser Größenordnung begegnet man ihm aber höchstens auf der Route 66 und deren Nebenstraßen, in Deutschland ist bei zwölf Meter Länge und 2,50 Breite Schluss mit der Zulassung.

Gezogen wird die Luxuskutsche durch die Kraft von 500 Pferdestärken eines Detroit-Dieselmotors. Die versehen ihre Arbeit allerdings im Heck. Mit einem 6-Gang-Automatikgetriebe wird die Herde im Zaum gehalten.

Vor dem neuen Interconti auf der Düsseldorfer Kö war die wandelnde Villa ein echter Hingucker. Eigenheim, Hotelzimmer oder Wohnmobil? Die Alternative zu den 1,7 Millionen war schnell ausgerechnet: Dafür gibt’s in der Hotel-Immobilie auf dem Prachtboulevard etwa 10 000 Übernachtungen zum Durchschnittspreis von 170 Euro. Dann hätte man 27 Jahre seine Ruhe und auch keine Malesche mit Parkplätzen, TÜV-Terminen und Reifenwechsel.

Link:
» www.teschner-motorhomes.de

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