Jaguar F-Type P300 Ein Sportwagen für Einsteiger

Der Jaguar F-Type ist nun auch als Vierzylinder erhältlich. Kann die wilde Raubkatze auch in ihrer abgespeckten Version überzeugen?
  • Michael Gebhardt
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  • Spotpress
Fahrbericht: Jaguar F-Type P300 - Starke Basisarbeit Quelle: Jaguar
Äußerlich ganz der Alte

Optisch ist der F-Type für Einsteiger kaum von seinen stärkeren Brüdern zu unterscheiden.

Downsizing hin, Abgasvorschriften her: Die Begriffe Vierzylinder und Jaguar-Sportwagen erzeugen gemeinsam ausgesprochen bei echten Car-Guys immer noch leichte Dissonanzen. Ganz anders klingt es, wenn man statt Vierzylinder „300 PS“ sagt. So viel Power hat das neue Basis-Aggregat für den F-Type und ist damit alles andere als schwach auf der Brust. Damit wird der als Coupé und Cabrio erhältliche Brite deutlich günstiger: Zwar ruft Jaguar für die geschlossene Version immer noch mindestens 59.200 Euro auf und für das Cabrio nochmal 7.000 Euro mehr – doch verglichen mit dem bisherigen Einstiegsmodell sinkt der Preis um fast zehntausend Euro.

Auf dem Markt ist die P300 genannte Vierzylinder-Version schon seit Ende des vergangenen Jahres, allein im Winter haben nur wenige Käufer zugeschlagen. Wer abgewartet hat, und den F-Type jetzt bestellt, muss sich zwar noch ein paar Wochen gedulden, bis sein Auto ausgeliefert wird, kommt dafür aber bereits in den Genuss des Modelljahres 2019.

Das unterscheidet sich zwar nur in einem, dafür aber umso entscheidenderen Detail von der aktuellen Version: Die neuen F-Types bekommen Jaguars aktuelle Infotainment-Generation spendiert, mit 10-Zoll-Touchscreen statt Mäusekino – und zwar serienmäßig. Ansonsten bleibt innen wie außen alles beim Alten.

Im Modelljahr 2019 ist das neue Jaguar-Infotainmentsystem beim F-Type serienmäßig Quelle: Jaguar
Unterhaltung inklusive

Im Modelljahr 2019 ist das neue Jaguar-Infotainmentsystem beim F-Type serienmäßig

Apropos außen: Wer zum P300 greift, muss keine Angst haben, dass die Passanten mit dem Finger auf ihn zeigen, weil er das Basismodell fährt. Nur Kenner werden den Vierzylinder am einflutigen, mittigen Endrohr ausmachen können; abgesehen davon unterscheidet er sich optisch nicht von seinen größeren Brüdern. Und ganz ehrlich: Mit 221 kW/300 PS und einer Sprintzeit von nur 5,7 Sekunden braucht er sich hinter denen auch nicht wirklich zu verstecken.

Der Zweiliter-Turbo darf sich innerhalb des Jaguar-Portfolios immerhin den Orden „stärkster Serien-Vierzylinder“ ans Revers heften und wuchert nicht nur mit Leistung, sondern auch mit 400 Newtonmetern Drehmoment, die laut Datenblatt schon bei niedrigen 1.500 Umdrehungen anliegen. Richtig spürbar wird die volle Kraft in den Tiefen des Drehzahlkellers allerdings noch nicht, erst wenn die Nadel des Tourenmesser die 3.000er-Marke streift, legt sich der Benziner so richtig ins Zeug.

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