Jens Uwe Parkitny: Expedia-Chef ist Toyota-Fan

Jens Uwe Parkitny
Expedia-Chef ist Toyota-Fan

Er muss immer wieder an den Affen denken. Den Affen, der so schön die Lippen schürzen konnte, so dass sein „Oh“ quer durch den Urwald dröhnte. „Nichts ist unmöglich“, versprach die legendäre Toyota-Werbung damals selbstbewusst. Seither ist Jens Uwe Parkitny Fan der Japaner.

„Werbung gut, Marke gut“, findet der Chef des Reiseportals Expedia.de und kann sich nicht erinnern, je Schlechtes über die Autos gehört zu haben. Tatsächlich fährt Toyota seit der Geburt des Kultspots 1992 auf einer fast ununterbrochenen Erfolgsspur. Der kompakte Corolla avancierte zum meistverkauften Auto der Welt. Das Unternehmen gilt mittlerweile als profitabelster Konzern der Branche. Dazu sollen Formel-1-Engagement, Hybrid-Antrieb und eine Modell-Politur bei der Luxus-Schwester Lexus das Image hochhalten.

Doch weil das Leben nicht nur aus schönem Schein besteht, widmet sich die heutige Testfahrt des Weekend Journals dem Avensis. Die Limousine ist das Spitzenmodell der Toyota-Palette und trifft im Brot-und-Butter-Geschäft auf Platzhirsche wie den Ford Mondeo und Opel Vectra, Audi A4, 3er-BMW und VW Passat. Bevor er sich dem Vergleich mit dieser harten Konkurrenz stellen kann, steht der Avensis aber vor einem ganz banalen Problem: „Wo ist er denn?“ fragt Parkitny und blickt irritiert durch die Tiefgarage am Deutschlandsitz von Expedia. Er kann den Wagen partout nicht entdecken – und dabei steht er eigentlich direkt davor. Nur dass die grau-silberne Stufenheckpartie zwischen den anderen Wagen in der Tiefgarage völlig untergeht.

Das Kernproblem des Avensis ist damit bereits angedeutet – er fällt kaum auf und hat dabei doch alles, was man braucht. Das bestätigt Parkitny nach wenigen Kilometern mit einer präzisen Analyse: „Bequem, viel Platz und gute Übersicht“, lobt der Tester. Und sonst? „Hm.“ Unser Tester ist verlegen. Wenn ihm schon zum Avensis spontan nicht mehr einfällt, kann er vielleicht eine Geschichte aus seinem abenteuerlichen Leben erzählen – die mehr über sein Verhältnis zu Toyota verrät?

Das mit dem Affen hatten wir ja schon, dazu gesellt sich nun ein Einblick in die Freizeitgestaltung des Reisefachmanns: Es ist das Länder- und Inseldreieck „Burma, Bali, Borneo“, das den gelernten Reisejournalisten seit sieben Jahren fesselt.

Jeden Winter ist er seither im südostasiatischen Dschungel unterwegs, um seiner größten Leidenschaft nachzugehen: Fotoporträts von burmesischen Frauen, die ihre Gesichter tätowierten. „Ich fotografiere mit einer Hasselblad 6x6“, erzählt Parkitny. Und dazu braucht er einen ganzen Tross von Begleitern. Diese Expeditionen, die Parkitny jedes Jahr aufs Neue auf die Beine stellt, legen große Strecken in Toyota-Landcruisern zurück: „Mit denen hatten wir noch nie Probleme.“

Keineswegs: Toyota hat tatsächlich ein vollwertiges Familienvehikel geliefert, das – abgesehen von der hakeligen Sechs-Gang-Schaltung und dem fehlenden Abstandswarner – alles an Bord bereithält, was man sich für den Alltag wünscht.

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