Kein erhöhter Verschleiß oder Motorschäden
Moderne Benziner können von „Super“ auf „Normal“ umsteigen

dpa/tmn KöLN. Fahrer moderner Autos mit Benzinmotor können problemlos Normal- statt vom Hersteller empfohlenen Supersprit tanken. Das ergab ein gemeinsamer Vergleichstest der „Auto Zeitung“ und der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ).

Demnach müssen Autofahrer keinen erhöhten Verschleiß oder Motorschäden befürchten. Das Motormanagement erkenne den verwendeten Kraftstoff per Klopfsensor und stelle sich auf veränderte Qualitäten ein, berichtet das Magazin.

Bei einer durchschnittlichen Jahresfahrleistung von 25 000 Kilometern und einem mittleren Verbrauch von zehn Litern auf 100 Kilometer lassen sich den Angaben zufolge jährlich mindestens 200 Euro sparen, wenn statt des teureren Super- das günstigere Normalbenzin getankt wird. Bei den meisten Modellen wirke sich der billigere Sprit auch nicht negativ auf die Leistung aus.

Die Zeitschrift empfiehlt allerdings, nur dann Normalbenzin zu tanken, wenn es die Hersteller-Oktanangabe in der Betriebsanleitung zulässt. Bei den meisten Modellen reiche die Qualitätsangabe von 91 Oktan (Normal) bis 98 Oktan (Super Plus). Getestet worden waren aktuelle Benzinmodelle von Audi, BMW, Honda und Kia.

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