Kia Carens
Familien-Van in flottem Gewand

Die Zeiten, in denen Kia billige und leidenschaftslose Autos baute, sind längst vorbei. Inzwischen heimst der koreanische Hersteller für seine Modelle Designpreise ein. Beim neuen Carens gefällt aber auch der Preis.
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Monte CarloKia stellt seinen Familien-Van Carens ab dem 4. Mai in den deutschen Handel. Mit flotter Optik, variablem Innenraum, reichhaltiger Serienausstattung und günstigen Preisen ab 19.990 Euro. Der 4,53 Meter lange Kompakt-Van kommt deutlich flotter daher als sein Vorgänger, den die Koreaner seit 2007 in Deutschland anbieten. Die wahlweise als Fünf- oder Siebensitzer erhältliche dritte Generation des Familienfreunds ist jetzt um zwei Zentimeter kürzer und mit einer Höhe von 1,61 Meter um vier Zentimeter flacher, was dem Carens einen sportlicheren Auftritt verleiht.

Trotz der kompakteren Abmessungen haben es die Kia-Ingenieure geschafft, den Radstand um fünf Zentimeter auf 2,75 Meter zu verlängern, wovon hauptsächlich die Passagiere in der zweiten Reihe und das Ladeabteil profitieren.

Nicht nur das schnittigere Design, auch die Funktionalität des Wettbewerbers von VW Touran, Ford C-Max, Opel Zafira Tourer oder Renault Scénic kann überzeugen. Die drei Einzelsitze in der zweiten Reihe lassen sich längs verschieben oder umklappen, jedoch nicht ausbauen, ihre Lehnen sind in der Neigung verstellbar.

750 Euro Aufpreis kosten die beiden einzeln umleg- und voll versenkbaren Sitze der dritten Reihe, die für Erwachsene auf längeren Strecken aber kaum zumutbar sind. Auch der Einstieg erfordert eine gewisse Gelenkigkeit. Aber das sieht bei der Konkurrenz nicht anders aus.

Prima: die Lehne des Beifahrersitzes ist bereits in der Basisversion nach vorn umklappbar, um Gegenstände bis zu einer Länge von 2,15 Meter zu transportieren. Insgesamt lassen sich beim Fünfsitzer über eine angenehm niedrige Ladekante 536 Liter bis maximal 1.694 Liter Gepäck einladen, beim Siebensitzer sind es 103 Liter bis 1.650 Liter.

Pfiffige Details im Ladeabteil: Eine LED-Leuchte in der Seitenverkleidung dient bei Bedarf als Taschenlampe und die Gepäckabdeckung lässt sich platzsparend und passgenau in einem Ablagefach im Gepäckraumboden unterbringen, wenn sie nicht benötigt wird.

Praktisch sind auch die zahlreichen Staufächer im Innenraum, das gekühlte Handschuhfach und die Unterflurfächer im Fußraum vor der zweiten Sitzreihe. Für bessere Sichtverhältnisse haben die Kia-Ingenieure die Frontscheibe beim Carens weit heruntergezogen und die breite A-Säule durch ein kleines Seitenfenster geteilt. Das Raumgefühl ist luftig, für noch mehr Licht sorgt gegen 900 Euro Aufpreis ein Panoramaglasdach.

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