Kia im Diesel-Rausch: Im Test: Kia Sportage 2.0 Crdi

Kia im Diesel-Rausch
Im Test: Kia Sportage 2.0 Crdi

Wahrscheinlich haben es nur Wenige bemerkt: Für einige Zeit entschwand das Modell Sportage aus dem deutschen Kia-Programm. Vermisst hat den seinerzeit farblosen Offroader wohl niemand.

dpa-infocom HAAR. Jetzt, Anfang 2005, geht Kia mit einem vollkommen neuen Sportage in Deutschland an den Start. Einzige Gemeinsamkeit mit dem Vorgänger ist nur noch ein sensationell günstiger Preis.

Ansonsten beeindruckt der neue Sportage mit schicker Optik, guter Ausstattung sowie moderner Motor- und Fahrwerkstechnik. Angesichts der Menge an Auto erscheint das neue Kia-Modell eine preiswerte Offerte. Bereits ab 18 150 Euro wird die 2WD-Version mit 141 PS starkem Zweiliter-Benziner angeboten. Wichtiger ist jedoch die allradgetriebene Diesel-Version. Rund 90 Prozent des Sportage sollen hierzulande als 2.0 Crdi verkauft werden. Für den 113 PS starken Selbstzünder werden aber mindestens 23 590 Euro fällig. Stellt sich die Frage, ob der Sportage in dieser Variante überzeugen kann.

Sportlich angehauchter City-Roader

Die moderne und dynamische Außenhaut des Sportage hat nichts mehr mit dem Korea-Barock des seligen Vorgängers zu tun. Im Vergleich zum nahezu baugleichen Schwestermodell Hyundai Tucson dürfte der neue Sportage eher Dynamiker ansprechen. Ein schickes Detail sind die zwei rechteckigen Auspuffendrohre links und rechts sowie die serienmäßige Dachreling. Der 4,35 Meter lange und 1,73 Meter hohe Sportage ist trotz Allradantrieb aber kein bulliger Geländewagen. Das Konzept ist vielmehr ein allradgetriebener und hochgelegter Kombi im Abenteuer-Look. Kia nennt den Sportage ganz modern und trendig deshalb auch City-Roader.

Auch innen bewegt sich der Sportage auf der Höhe der Zeit. Die teilweise harten Kunststoff-Oberflächen bieten nicht die wertigste Materialanmutung. Doch Haptik und Funktionalität lassen kaum Kritik aufkommen. Das Platzangebot im Sportage ist tadellos. Die vorderen Sitze könnten lediglich eine Spur mehr Seitenhalt bieten. Vor allem auf den hinteren Plätzen überzeugt der kompakte 4WD dafür mit erstaunlich viel Kopf- und Kniefreiheit.

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