Kia Rio als VW Polo-Alternative?
Hände fest ans Lenkrad

Mit dem neuen Kia Rio wollen die Koreaner zu den deutschen Automobilherstellern aufschließen. Wir sagen, was der Rio mit 1,2-Liter-Motor kann - und was nicht.
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DüsseldorfMit dem neu entwickelten Kia Rio wollen die Koreaner weiteren Boden zur deutschen Konkurrenz gutmachen. Und schon optisch scheint ihnen der Schritt gelungen zu sein. Denn obwohl der von uns gefahrene Kia Rio 1.2 mit vier Türen, 1,2 Liter Hubraum sowie vier Zylindern und 63 kW/85 PS zu den Kleinwagen-Segment mit VW Polo oder Ford Fiesta gehört, ist sein Radstand mit 2,57 Metern nur um fünf Millimeter geringer als bei einem VW Golf, und der stammt aus dem größeren Kompaktwagen-Segment.

Dieses Maß kommt den Insassen zu gute. Die Beinfreiheit auf den Fondsitzen des Rio sind in seiner Klasse als Spitzenmaß anzusehen. Auch bei der Kopffreiheit steht ausreichend Platz für die Fondpassagiere zur Verfügung. Auf den vorderen, gut ausgeformten und straff gepolsterten Sitzen finden die Insassen ebenfalls gute Platzverhältnisse vor. Der Fahrersitz lässt sich ausreichend verstellen. Lediglich die Verstellung der Rückenlehnen der manuell zu verstellenden Sitze könnte etwas feiner sein.

Die großen Rundinstrumente lassen sich gut ablesen und alle Schalter sind gut erreichbar und logisch positioniert. Auch bei der Verarbeitung hat der Kia inzwischen deutsches Format erreicht. Hier knarzt oder knorzt nichts. Ein Kritikpunkt für den Innenraum ist lediglich die Übersichtlichkeit der Karosserie. Man sieht nicht, wo sie anfängt und auch das Heck ist beim Einparken nur schwer einzuschätzen.

Das Vierzylinder-Triebwerk unseres Rio leistet 63 kW/85 PS und verfügt über 1,2 Liter Hubraum. Damit lassen sich zwar keine Sprint- oder Höchstgeschwindigkeitswettbewerbe gewinnen, man kommt aber trotzdem zügig voran. Um aus dem Stand auf 100 km/h zu spurten, benötigt der frontangetriebene Kia 13,1 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit beläuft sich auf 172 km/h.

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Kommentare zu " Kia Rio als VW Polo-Alternative?: Hände fest ans Lenkrad"

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  • Hat Herr Schramek nicht den allgemeinen Lehrgang für des Bewerten von ausländischen PKW belegt? Per COPY und PASTE gehört dort hinein: 1. hakelige Schaltung, und
    2. billiges Interieur
    3. Schwächen in der Haptik

  • so wie audimann Peter schreyer das design der Koreaner nach vorne gebracht hat, wird der nächste eingekaufte Motoren-spezialist auch die Baustelle entschärfen...

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