Test + Technik

Hände fest ans Lenkrad

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Sieben Jahre Garantie

Mit einem Preis von 13.760 Euro gehört der Kia Rio 1.2 Edition7 zu den günstigen Fahrzeugen in seiner Klasse. Quelle: mid
Mit einem Preis von 13.760 Euro gehört der Kia Rio 1.2 Edition7 zu den günstigen Fahrzeugen in seiner Klasse. Quelle: mid

Als etwas störend erweist sich die verzögerte Gasannahme des Motors. Besonders im Stadtverkehr kann dies beim täglichen Stop-and-Go stören. Wer den Motor im mittleren Drehzahlbereich bewegt, kommt in Schnitt mit rund 7,3 Liter Super pro 100 Kilometer aus. Wer es eiliger hat, muss häufig die Gänge des exakt zu schaltenden Fünfganggetriebes wechseln, was mit einem deutlich höheren Verbrauch einhergeht

Auf kurvigen Landstraßen stört die zu leichtgängige Lenkung des Koreaners. Sie agiert indirekt und vermittelt kein stimmiges Gefühl zwischen Fahrer und Straße. Grundsätzlich ist der Rio leicht untersteuernd ausgelegt, er schiebt also bei zu schnell gefahrenen Kurven über die Vorderräder zum Kurvenaußenrand. Hierbei wird er aber sanft, wenn auch recht früh vom ESP eingebremst und wieder auf den richtigen Pfad geleitet. Ein wenig mehr Spielraum in den Aktionen wäre ganz schön. Bei Lastwechseln reagiert er dafür mit einem kräftig nach außen schwenkenden Heck. Hierbei wiederum wäre eine frühere elektronische Hilfe erfreulich.

Wer den Motor im mittleren Drehzahlbereich bewegt, kommt in Schnitt mit rund 7,3 Liter Super pro 100 Kilometer aus. Quelle: mid
Wer den Motor im mittleren Drehzahlbereich bewegt, kommt in Schnitt mit rund 7,3 Liter Super pro 100 Kilometer aus. Quelle: mid

Selbst auf langen Strecken kann man mit dem Kia Rio entspannt reisen. Der Komfort ist wahrlich ausreichend. Bodenwellen und Fahrbahnunebenheiten sind im Innenraum zwar spürbar, werden aber keineswegs als unangenehm empfunden.

Allerdings neigt die Karosserie zu Nick- und Wankbewegungen und bewegt sich in schnellen Kurven auch deutlich spürbar zur Seite. Hier gibt es noch ein wenig Verbesserungsbedarf für die koreanischen Techniker.

Als wirklich unangenehm erweist sich aber die Seitenwindempfindlichkeit des Rio. Hier sollte man schon beide Hände fest am Lenkrad haben, wenn der Koreaner von einer Windböe erfasst wird.

Auto-Test

Mit einem Preis von 13.760 Euro gehört der Kia Rio 1.2 Edition7 zu den günstigen Fahrzeugen in seiner Klasse. Da er zudem noch eine überaus reichhaltige Serienausstattung aufweist, bietet er eine echte Alternative zu den Konkurrenten in dieser Fahrzeugklasse - auch zur deutschen Konkurrenz. Und die siebenjährige Herstellergarantie bietet von den einheimischen Herstellern auch niemand an.

Bewertung:

Plus: Günstiger Preis, gutes Platzangebot, gute Verarbeitung

Minus: Wenig dynamischer Motor, gefühllose Lenkung

Die großen Rundinstrumente lassen sich gut ablesen und alle Schalter sind gut erreichbar und logisch positioniert. Quelle: mid
Die großen Rundinstrumente lassen sich gut ablesen und alle Schalter sind gut erreichbar und logisch positioniert. Quelle: mid

Kia Rio 1.2 Edition7 Technische Daten:

Fünftüriger, fünfsitziger Schrägheck-Kleinwagen
Länge: 4,04 Meter
Breite: 1,72 Meter
Höhe: 1,145 Meter
Radstand: 2,57 Meter
Kofferraumvolumen: 288 - 923 Liter
Wendekreis: 10,5 Meter
Leergewicht: 1.104 kg
max. Zuladung: 456 kg
max. Anhängelast: 1,1 Tonnen
Tankinhalt: 43 Liter

Motor:
1,2 Liter-Vierzylinder-Benziner
63 kW/85 PS
manuelle Fünfgangschaltung
max. Drehmoment: 121 Nm bei 4.000 U/min
0 - 100 km/h: 13,1 Sek.
Höchstgeschwindigkeit: 172 km/h
Verbrauch: 7,3 l Super auf 100 km
CO2-Emission: 119 g/km
Preis: 13.760 Euro

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Die Beinfreiheit auf den Fondsitzen des Rio sind in seiner Klasse als Spitzenmaß anzusehen. Quelle: mid
Die Beinfreiheit auf den Fondsitzen des Rio sind in seiner Klasse als Spitzenmaß anzusehen. Quelle: mid

Quelle: mid
  • 14.12.2011, 10:39 Uhrzarakthuul

    Hat Herr Schramek nicht den allgemeinen Lehrgang für des Bewerten von ausländischen PKW belegt? Per COPY und PASTE gehört dort hinein: 1. hakelige Schaltung, und
    2. billiges Interieur
    3. Schwächen in der Haptik

  • 13.12.2011, 18:00 Uhraudiman

    so wie audimann Peter schreyer das design der Koreaner nach vorne gebracht hat, wird der nächste eingekaufte Motoren-spezialist auch die Baustelle entschärfen...

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