Kleiner Bruder für den RAV-4 wird in Genf gezeigt
Ach, bist du groß geworden!

Toyota bringt nach zwölf Jahren die nun dritte Generation des Kompakt-SUV RAV-4 auf den Markt. Was gleich auffällt: Das Auto ist erwachsen geworden.

FRANKFURT. Warum nur bekommt ein Auto den merkwürdigen Namen RAV-4 (gesprochen: Raff-for)? Weil dahinter die ganze Erklärung für den Wagen steckt. In voller Länge nämlich bedeutet die Buchstaben-Zahl-Kombination folgendes: „Recreational Active Vehicle with Four Wheel Drive“, grob übersetzt also ein allradgetriebenes Freizeitauto. Das war in dieser Klasse völlig neu im Jahr 1994, und genau da brachte Toyota erstmals den RAV-4 auf die Straßen. Das Segment der kompakten Geländewagen war damit begründet – und der japanische Urvater dieser Fahrzeugkategorie hält sich bis heute an der Spitze.

In alle Richtungen gewachsen

Jetzt also tritt ab 4. März die neue, die dritte Generation des RAV-4 an, nachdem bislang bereits 128 000 RAV-4-Modelle in Deutschland verkauft wurden. Das Auto ist komplett neu entwickelt worden und wird nur noch in einer 4,40 Meter langen, fünftürigen Version angeboten. Insgesamt wuchs der Wagen in alle Richtungen, so dass für die Passagiere nun ebenso mehr Raum zur Verfügung steht wie für das Gepäck. Das Kofferraumvolumen wuchs auf 450 Liter (bei normaler Bestuhlung) an, weil die Hinterachse neu und dabei deutlich flacher konstruiert wurde.

Platz für 1 752 Liter Gepäck

Für Variabilität im Innenraum sorgt das Easy-Flat-Sitzsystem im Fond. Dahinter steckt eine im Verhältnis 40:60 geteilte Rücksitzbank, deren Lehnen sich einzeln in der Neigung verstellen lassen, deren Elemente in Längsrichtung verschoben werden können und die sich komplett im Fahrzeugboden versenken lässt. In dem Fall bietet das Heck Platz für 1752 Liter Gepäck.

Der Wagen sieht aber nicht nur wie ein Geländeauto aus, sondern verfügt auch über die notwendige Technik. Der Allradantrieb ist elektronisch geregelt und verteilt die Kraft je nach Fahrsituation zwischen Vorder- und Hinterachse, maximal gelangen 45 Prozent des Drehmoments ans Heck. Für die Kraft zum Vortrieb sind wahlweise drei Motoren im Einsatz. Der Benziner geht mit 152 PS an die Arbeit, die beiden Dieselaggregate mit jeweils 2,2 Liter Hubraum entwickeln 136 oder 177 PS. Der stärkere der beiden Selbstzünder ist serienmäßig mit dem D-Cat-System von Toyota ausgerüstet, das sowohl die Mehrzahl der Rußpartikel aus dem Abgasstrom filtert als auch die Stickoxid-Emissionen reduziert.

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