Kopfstützen können sich lösen
Toyota ruft mehrere Tausend Yaris in die Werkstätten

dpa/tmn KöLN. Toyota ruft mehrere Tausend Autos des Kleinwagens Yaris in die Werkstätten. In Deutschland seien 20 174 Fahrzeuge aus dem Fertigungszeitraum zwischen dem 4. November 2005 und dem 31. Juli 2006 betroffen, sagte ein Sprecher des Unternehmens in Köln.

Er bestätigte damit einen Bericht des Magazins „Auto Motor und Sport“. Weltweit seien rund 167 000 Wagen betroffen. Drei Fehler in der Produktion könnten für Probleme sorgen: So könnten sich die Kopfstützen der Vorder- und Rücksitze aus ihrer Aufnahme lösen. „Der Verriegelungsmechanismus ist möglicherweise nicht fest genug eingestellt“, erläuterte der Sprecher. Bei den Rücksitzen seien alle 20 174 Fahrzeuge in Deutschland betroffen, dasselbe Sicherheitsproblem am Vordersitz könnte bei 3 161 Fahrzeugen auftreten.

Zudem seien bei 3 605 Fahrzeugen in Deutschland die Nähte an den Vordersitzen zu stark. „Möglicherweise können sich die Seitenairbags deshalb nicht voll entfalten“, heißt es in der Toyota-Pressestelle. Hier seien Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum zwischen dem 4. November 2005 und dem 20. Februar 2006 betroffen.

Die Fahrzeug-Halter bekommen Toyota zufolge in den kommenden Wochen Post vom Kraftfahrtbundesamt. Daraufhin sollte ein Termin beim Toyota-Händler gemacht werden, um die für Kunden kostenlose Kontrolle sowie einen Austausch vornehmen zu lassen. Je nachdem, ob das Fahrzeug von einem, zwei oder drei Mängeln betroffen ist, nehme das schätzungsweise zwischen einer halben und zwei Stunden in Anspruch.

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