Kostengünstige Alternative zum Wolfsburger Original
Skoda Fabia: Der etwas andere VW Polo

dpa/gms STUTTGART. Bei Volkswagen werden die Marken VW, Seat und Skoda häufig aus den selben Teileregalen bedient. So ist der Skoda Fabia zwar ein recht eigenständiges Auto, hat aber viel mit dem VW Polo gemein, so die Sachverständigenorganisation Dekra in Stuttgart.

Für manche Käufer stellt der Fabia somit eine kostengünstige Alternative zum Wolfsburger Modell dar. Laut Dekra ist er auch ein zuverlässiger Kleinwagen. Trotz der Baugleichheit und ordentlichen Qualität gibt es beim Fabia nach Dekra-Angaben aber ein paar Punkte zu beachten. So fällt bei den Hauptuntersuchungen auf, dass die Bremse etwas unterdimensioniert ist und zu Verschleiß neigt. Auch die Auspuffanlage gehört nicht zu den standfestesten Konstruktionen. Während grundsätzlich die Regel gilt, dass ältere Autos zu Mängeln neigen, haben beim Fabia eher die jüngeren Modelle mit Elektronikproblemen zu kämpfen.

Auf den Markt gebracht wurde der Fabia im Jahr 1999 als Schrägheckausführung. Im Jahr 2001 folgte die Stufenheckvariante Sedan, auch ein Kombi wurde ins Angebot aufgenommen. Der Komfort ist laut Dekra gut, befindet sich aber auf Kleinwagenniveau. Insgesamt gilt der Fabia als ernst zu nehmende Alternative zu den übrigen Konzernmodellen.

Bei den Motoren werden für den Fabia meist Aggregate aus dem VW-Sortiment angeboten, in den ersten Baujahren wurden jedoch auch noch Benziner aus dem Vorgänger-Modell eingebaut. Zu empfehlen sind nach Dekra-Angaben vor allem TDI-Diesel. Insgesamt reicht das Diesel-Angebot vom Saugdiesel mit 47 kW/64 PS bis zum 96 kW/130 PS starken 1.9 TDI im Modell RS. Bei den Benzinern reicht die Spanne von 40 kW/54 PS bis 84 kW/115 PS.

Ein Basismodell Fabia 1.0 Classic aus dem Jahr 1999 wird laut Schwacke-Liste für rund 3 400 Euro gehandelt. Ein 1.2 HTP Combi Extra aus dem Jahr 2004 kostet etwa 8 200 Euro. Das Stufenheckmodell 1.9 TDI Sedan Sport aus dem Jahr 2005 gibt es für rund 11 000 Euro.

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