Laut „Motor Klassik“
Zustand klassischer Fahrzeuge dokumentieren

HB STUTTGART. Besitzer klassischer Fahrzeuge sollten den Zustand ihres Autos möglichst genau dokumentieren. Das rät die Zeitschrift „Motor Klassik“. Demnach ist es für die Wertermittlung bei Haftpflichtschäden nach einem fremdverschuldeten Unfall hilfreich, ein aktuelles Wertgutachten vorweisen zu können. Auch Rechnungen über Reparaturen sollten aus dem selben Grund aufbewahrt werden.

Dem in Stuttgart erscheinenden Magazin (Ausgabe 8/2006) zufolge können bei Klassikern die Grundsätze des „wirtschaftlichen Totalschadens“ flexibler interpretiert werden. Bei aktuellen Fahrzeugen würden nur Reparaturkosten erstattet, die bis zu 30 Prozent über dem Wiederbeschaffungswert liegen. Sei der Unfallschaden höher, liege ein wirtschaftlicher Totalschaden vor und es komme zur Auszahlung des Zeitwertes. Bei Klassikern übernähmen Versicherungen dagegen oft auch Reparaturen von mehr als 130 Prozent des Zeitwertes.

Bei der Wertermittlung mit Hilfe eines Schadensgutachtens orientieren sich die Versicherungen den Angaben zufolge im Zweifelsfall an einem Wertgutachten. Ist dieses nicht auf dem aktuellen Stand, würden eventuelle Wertsteigerungen des Fahrzeugs nicht berücksichtigt, heißt es. Daher sei die Zustandsdokumentation des Klassikers in jedem Fall wichtig.

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