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Mazda CX-9: Auf großem Fuß durch dick und dünn

Mazda spielt mit dem Gedanken an etwas richtig Großes. Die Japaner prüfen den Import des Geländewagens CX-9. Damit würde Mazda plötzlich in einer Liga spielen, für die selbst eine Mercedes M-Klasse oder ein VW Touareg zu klein sind.

Mazda CX9 Quelle: dpa
Wird es den CX-9 bald offiziell in Deutschland geben? Könnte sein, denn Mazda denkt über den Import des Geländewagens nach. (Bild: Mazda) Quelle: dpa

dpa-infocom HAMBURG. Mazda spielt mit dem Gedanken an etwas richtig Großes. Die Japaner prüfen den Import des Geländewagens CX-9. Damit würde Mazda plötzlich in einer Liga spielen, für die selbst eine Mercedes M-Klasse oder ein VW Touareg zu klein sind.

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Motoren mit weniger Zylindern, Karossen mit weniger Kilos und Plattformen mit weniger Radstand: Vieles in der Autowelt wird derzeit kleiner. Bei Mazda allerdings ticken die Uhren anders. Zwar haben auch die Japaner ihren Modellen eine strenge Diät verordnet und sparen bei jedem Generationswechsel deutlich an Gewicht. Doch nun denken sie an etwas Großes, sie prüfen den Import des Geländewagens CX-9. Nachdem sie im letzten Jahr einige hundert ursprünglich für Russland bestimmte Autos überraschend gut verkaufen konnten, wollen sie nun womöglich die nächste Charge des Allradlers ins Land holen.

In Amerika schon drei Jahre am Start

Mit einem Import würde Mazda plötzlich in einer Liga spielen, für die selbst eine Mercedes M-Klasse oder ein VW Touareg zu klein sind. Denn mit rund fünf Metern geht es hier auf großem Fuß durch dick und dünn. In Amerika und Kanada, wo der CX-9 bereits drei Jahren verkauft wird, wirkt der Japaner dagegen vergleichsweise zierlich: Erstens sind die Autos dort noch eine Nummer größer. Und zweitens haben die Designer das kolossale Format geschickt kaschiert. Wie der CX-7 wirkt der CX-9 mit weit ausgestellten Radhäusern, spitzer Schnauze und leicht schräg gestelltem Heck eher sportlich als stämmig.

Um den immerhin zwei Tonnen schweren Wagen ordentlich in Fahrt zu bringen, haben die Ingenieure den stärksten Motor ausgewählt, den Mazda im Programm hat: Sechs Zylinder und 3,7 Liter Hubraum reichen für 204 kW/273 PS und ein maximales Drehmoment von 366 Nm. Das klingt imposant und würde sicher für stattliche Fahrleistungen reichen ­ wenn da nicht die träge Sechsgang-Automatik wäre: Sie macht so lange "Denkpausen", dass der Fahrspaß gerade auf Steilstücken oder beim Beschleunigen bisweilen auf der Strecke bleibt.

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