Mehr Raum, aber nicht mehr Ruhe
BMW Z4: Klappe statt Kappe

Der Wetterbericht gehört für die BMW-Mannschaft derzeit zur Pflichtlektüre. Zum Beginn der Open-Air-Saison bringen die Bayern die dritte Auflage ihres Roadsters auf den Weg und hoffen darauf, dass die Sonne viele Frühbucher zu den Händlern lockt.

dpa-infocom HAMBURG. Der Wetterbericht gehört für die BMW-Mannschaft derzeit zur Pflichtlektüre. Zum Beginn der Open-Air-Saison bringen die Bayern die dritte Auflage ihres Roadsters auf den Weg und hoffen darauf, dass die Sonne viele Frühbucher zu den Händlern lockt.

Den Generationswechsel des Roadsters, der Anfang Mai auf den Markt kommt, erkennt man schon am offenen Auto. Nicht umsonst haben die Designer die Form behutsam weiterentwickelt. So wurden neue Kontrastlinien ins Blech geschnitten und die Kiemen stärker betont. Zudem wurde die Motorhaube wie ein Deckel über die Kotflügel gezogen sowie vorn und hinten die Leuchten getauscht. Doch die echte Überraschung zeigt sich erst bei schlechtem Wetter. Dann nämlich trägt der Z4 künftig Klappe statt Kappe und sperrt den Regen nicht mehr mit einer Stoffmütze, sondern mit einem Blechdach aus, das sich in 20 Sekunden aus dem Kofferraum faltet.

Den Verzicht auf das Textilverdeck begründen die Bayern mit der schöneren Linienführung bei geschlossenem Dach sowie mehr Alltagstauglichkeit. Außerdem versprechen sie mehr Ruhe und ein gleichbleibendes Klima. Darüber hinaus soll der Z4 mit dem neuen Dach mehr Kofferraumvolumen und eine bessere Rundumsicht bieten. Diese Versprechen erfüllt der Z4 in der Praxis allerdings nur bedingt. Zwar wächst das Ladevolumen in der Coupé-Konfiguration um 50 auf 310 Liter. Aber bei offenem Dach wird es unter der Klappe mit 180 Litern schon wieder eng - und die Ladeluke schmilzt zu einem Schlitz kaum größer als bei einem Briefkasten.

Knapp geschnitten

Auch den versprochenen Raumgewinn für die Passagiere muss man lange suchen. Zwar wurde der Z4 um 15 Zentimeter gestreckt. Doch bis auf die spürbar längeren Türen und den damit bequemeren Einstieg bekommen die Insassen davon nicht viel mit. Zugegeben. Hinter den Sitzen gibt es jetzt noch Platz für eine Jacke oder eine Aktentasche. Aber davor bleibt der Z4 so knapp geschnitten wie eh und je. Nur an den Schultern geht man auf Distanz zum Nebenmann.

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