Mercedes arbeitet sich weiter im Alphabet voran und will ein neues Marktsegment ins Leben rufen
Das Mercedes-Alphabet wächst

Mercedes, so viel ist bekannt, hat eine Vorliebe für das Alphabet. Und nach A, C, E, M, R und S ist nun der Buchstabe B an der Reihe.

Von der B-Klasse, die Anfang Juni bei den Händlern steht und die ihre Marktlücke zwischen A- und C-Klasse im Segment der Vans und Kombis finden soll, versprechen sich die Mercedes-Manager viel. Eines mit Sicherheit: Die B-Klasse soll die Auslastung des Werks in Rastatt erhöhen und es damit profitabler machen. Denn von der dort produzierten A-Klasse bedient sich auch der „große Bruder“ mit dem Buchstaben B.

Auch können so die Entwicklungskosten der A-Klasse auf eine größere Stückzahl gestreckt werden. Das dürfte sich in erster Linie auf den Sandwichboden beziehen, den Antrieb und die Achsen. Auch im Innenraum der B-Klasse dürften wohl Elemente an den „kleinen Bruder“ erinnern.

Doch Gleichmacherei lag nicht im Sinne der Erfinder. Was das neue Auto von der A-Klasse unterscheidet, ist die Länge. Ist die neue A-Klasse bereits um 23 Zentimeter auf 3,84 Meter angewachsen, so wird sie vom B sogar um 43 Zentimeter getoppt. Der misst nämlich 4,27 Meter und ist mit diesen Maßen fast exakt in der Golf-Klasse (4,21 Meter) angekommen.

Doch im klassischen Kombi- und Van-Segment will Mercedes-Chef-Designer Peter Pfeiffer seine B-Klasse nicht verorten lassen. „Sie gehört zu den Sportstourern. Bei ihrer Entwicklung haben wir uns an der R-Klasse orientiert“, sagt er.

R-Klasse, das ist der Plan von Mercedes für sportliche und luxuriöse Großraum-Limousinen. Mit dieser Einschätzung will sich Pfeiffer von den bekannten Familien-Vans absetzen. Pfeiffer glaubt, dass diesen Fahrzeugen das sportliche Element fehlt. Jene versuchten, mit dem Fokus auf Raum und Transport, die potenziellen Van-Kunden anzusprechen. „Natürlich erfüllt auch unsere B-Klasse diese Nutzwert-Komponenten, aber diese wollen wir mit Sportlichkeit, Emotion und Eleganz verfeinern.“

Und der „Nutzwert Raum“ sollte bei der B-Klasse nicht unterschätzt werden. Mit ihrem Platzangebot übertrumpft sie sogar die C-Klasse. Die Kniefreiheit im Fond erreicht fast das Niveau der S-Klasse.

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