Mercedes B-Klasse (Typ W246) als Gebrauchter: B wie bravourös

Mercedes B-Klasse (Typ W246) als Gebrauchter
B wie bravourös

Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte B-Klasse kaufen. Die zweite Generation des Kompakt-Vans macht nicht nur so ziemlich alles richtig, sie empfiehlt sich zudem als Gebrauchter mit besonders robusten Naturell.
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Während die von 2005 bis 2011 gebaute B-Klasse mit ihrer kurios hochbauenden Sandwichboden-Karosserie ein Alien war, schmiegt sich der Nachfolger W246 vergleichsweise harmonisch in das Portfolio von Mercedes. Die zweite Generation ist nicht nur ein wohlkomponierter Kompaktvan mit Mercedes-typischen Eigenschaften und Qualitäten, sie ist laut TÜV zudem ein Mängelzwerg. Aus zweiter Hand kann man die rundum empfehlenswerte B-Klasse bereits für vierstellige Beträge bekommen.

Karosserie und Innenraum: Modern, gefällig und aufgeräumt präsentiert sich die B-Klasse – außen wie innen. Vor allem aber bietet der Fünftürer bei 4,36 Meter Länge ein gediegenes Platzangebot. Vorne wie hinten können Gäste bequem sitzen, während alternativ der Kofferraum dank der umklappbaren Rückbank auf bis zu 1.545 Liter wachsen kann.

Motoren und Fahrwerk: Dem Gebrauchtwagenkäufer bietet die B-Klasse ein breites Spektrum von Diesel- und Benzinmotoren sowie zwei alternative Antriebe. Die Ottomotoren leisten 102, 122, 156, 184 oder 211 PS, bei den Dieseln sind 90, 109, 136, 170 und 177 PS möglich.

Während sich die Verbrauchswerte der Benziner zwischen etwas über 5 bis knapp unter 7 Liter bewegen, begnügen sich die Diesel mit 3,6 bis maximal 5,0 Liter. Auf dem Gebrauchtmarkt teilen sich die Motoren jeweils zur Hälfte in Benziner und Diesel auf, selten findet sich eine Erdgasversion oder eine batterieelektrische B-Klasse.

Getriebetechnisch gibt es neben dem standardmäßigen Sechsstufen-Handschaltern noch das geschmeidige Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, welches mit starken Varianten sogar zwangsverbandelt ist. Selten werden auf dem Gebrauchtmarkt außerdem Versionen mit dem Allradantrieb 4Matic angeboten.

Obwohl ein Kompaktwagen, vermittelt die B-Klasse fast limousinenartigen und markentypischen Fahrkomfort. Aber auch den flotten Kurvenstrich meistert das gutmütig ausgelegte Fahrzeug recht gelassen und fährt zudem handlicher und ausgewogener als die erste B-Klasse.

Ausstattung und Sicherheit: In Hinblick auf die Sicherheitsausstattung ist die B-Klasse ein Musterschüler. Serienmäßig gibt es ABS, ASR, ESP, sieben Airbags, einen Müdigkeitswarner und sogar einen Kollisionsverhinderer. Souveräne fünf Sterne hat der Van beim EuroNCAP-Crashtest eingefahren.

Auch beim Komfort ist die B-Klasse ein echter Mercedes: Serienmäßig bieten alle Modelle zum Beispiel eine Klimaanlage, rundum elektrische Fensterheber, ein Multifunktionslenkrad, ein Multimedia-Audio-System mit Sieben-Zoll-Display oder eine Zentralverriegelung samt Funkschlüssel.

Die Optionslisten sind dennoch sehr lang. Neben diversen Ausstattungspaketen gibt es noch zahlreiche Einzeloptionen. Wer konkrete Wünsche hat, muss entsprechend gezielt nach diesen auf dem Gebrauchtmarkt suchen.

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  • Stimmt nicht. Die einzige Spielregel die es gibt, sind keine Kinder. Ansonsten ist meine Herzdame (inzw. sogar Verlobte) absolut gleichberechtigt. Und wird nach der Uni als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten. Wenn ich mit spätestens Mitte 40 mit dem Börsenzeugs aufhöre, und als GT3 -Fahrer im selbst finanzierten Team in der VLN mit einem R8 LMSultra teilnehme.

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