Mercedes-Benz Arocs
Elite-Fahrzeug des Bautrupps

Die Erwartungen an den Mercedes-Benz Arocs sind riesengroß. Der neue Mercedes fürs Grobe zeigt On- und Off-road verschiedene Gesichter. Eine erste Ausfahrt, - mit 23 Tonnen Kies im Rücken.
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WuppertalDie Erwartungen an den Mercedes-Benz Arocs sind seit seiner Premiere auf der Weltleitmesse Bauma riesengroß. Der Hersteller bezeichnet ihn schlicht als das beste Angebot am Baumarkt. Der neue Mercedes fürs Grobe zeigt On- und Off-road verschiedene Gesichter. Dass er zur Elite der Baufahrzeuge zählt, stellt er eindrucksvoll unter Beweis.

Er verfügt über neue Motoren, die enorme Zugkraft und beste Effizienz versprechen - und auch das mitentscheidende Thema Nutzlast haben die Ingenieure bei der Entwicklung gebührend berücksichtigt. Die neuen Fahrerhäuser sollen die Herzen des Fahrpersonals höher schlagen lassen. Was will man also mehr?

Schon beim Einstieg ins Fahrerhaus sammelt er Sympathiepunkte – beinahe treppenförmig geht es trittsicher nach oben. Dort empfängt der Arocs seine Fahrer mit bequemen Sitzen, die im schaukeligen Kippereinsatz prima stützen. Das schmucke Funktionslenkrad liegt gut in der Hand, es kann fast so steil wie im Pkw gestellt werden. Platz ist genug in der kurzen Kabine, mit vielen Ablagen für Ladungspapiere, kleines Werkzeug und grobe Stiefel. Becherhalter, große Köcher für Wasserflaschen - die Entwickler scheinen den Job rund um den Bautransport gut zu kennen.

An der Ergonomie gibt es nichts auszusetzen: Nur zwei sehr gute Pedale für Gas und Bremse sind im Fußbereich zu finden, der Kupplungsfuß hat Ruhe. Denn der Arocs schaltet seine zwölf Gänge automatisch und entlastet den Fahrer gerade in kniffligen Situationen; ein Trend, der sich jetzt auch bei Fahrzeugen für das Baugewerbe abzeichnet und für mehr Sicherheit im Lkw-Alltag sorgt.

Noch bevor er einsteigt, hat der Fahrer die Möglichkeit, sein Fahrzeug per Fernbedienung im Schlüssel zu kontrollieren. So erhält er unter anderem Informationen zum Ölstand, Reifendruck und der Beleuchtung - eine optionale Funktion. Wie in einem E-Klasse-Pkw oder einem Sprinter startet der Arocs auf Knopfdruck.

Das neue Euro 6-Triebwerk, in diesem fünfachsigen Kipperzug ein nur 10,7-Liter-Sechszylinder, ermöglicht durch sein geringeres Gewicht im Vergleich zum Vorgänger eine zusätzliche Nutzlast von 200 Kilogramm.

Die Fahrleistungen aber können sich durchaus sehen lassen. Diese gewährleisten einen kräftigen Antritt schon aus dem Stand. Mit immerhin 23 Tonnen Kies im Rücken beschleunigt der Kipplaster zügig auf ein Landstraßentempo von 60 km/h.

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