Mercedes C350
Autobahnbüro

Der Geschäftsführer der Personalberatung Kienbaum, Tiemo Kracht, fährt zwischen zwei Terminen den Mercedes C350 Probe. Neben dem technisch ausgereiften Understatement, lobt er den Stuttgarter besonders für dessen perfekte Dienstwagen-Qualitäten: schnell, leise und seriös.

Die C-Klasse ist erwachsen geworden. Meine Frau ist jahrelang einen Kombi der früheren Baureihe gefahren. Der war im Innenraum deutlich kleiner. Mit meiner Körpergröße von mehr als 1,90 Meter waren die Schienen der Vordersitze zu kurz. Mit den Knien bin ich ständig an die Verkleidung unter dem Lenkrad gestoßen. Das ist in dem neuen Modell kein Problem. Hinter meinen Sitz passt dann nur noch eine Aktentasche.

Mein aktueller Mercedes ist noch etwas geräumiger: Den habe ich mit verlängertem Radstand gewählt, dann kann man auch bequem zu viert zum Termin fahren und am Wochenende die ganze Familie ins Auto packen. Die Bedienung von Navigation, Klimaanlage und Radio über das ,Magic Eye? in der Mittelkonsole kenne ich ebenfalls aus meinem Mercedes.

Die funktioniert intuitiv und sieht auch noch gut aus: Im Radio-Modus erscheint im Monitor ein Frequenz-Band, wie es das früher bei Radios mit manueller Sendersuche gab. Beim Umschalten zum nächsten Kanal wandert das Band mit den Sendernamen zur nächsten Station, natürlich vollautomatisch. Insgesamt ist die C-Klasse im Vergleich zum Vorgänger deutlich aufgewertet.

Die Annäherung der Baureihen bei Größe und Verarbeitungsqualität spiegelt auch die veränderte Dienstwagen-Hierarchie in deutschen Unternehmen wider. Die Unterschiede sind heute nicht mehr so streng wie noch vor zehn Jahren, denn Dienstwagen entwickeln sich vom Status- zum Funktionsauto. Am deutlichsten wird das bei Außendienstlern. Wenn die einen Geschäftswagen fahren, dann ist das für ihren Arbeitgeber schlicht billiger, als wenn sie mit ihrem Privatfahrzeug jeden Kilometer einzeln in Rechnung stellen."

Tiemo Kracht ist seit Ende 2006 Geschäftsführer bei der Personalberatung Kienbaum. Hier soll er vor allem das Segment "Executive Search", die Vermittlung von Führungskräften, ankurbeln. Kracht hatte zuvor viele Jahre als Headhunter bei Ray & Berndtson und zuletzt als Deutschland-Chef von Heidrick & Struggles gearbeitet. Kienbaum ist im deutschen Heimatmarkt nach Umsatz die Nummer eins.

"Wer statt einer E-Klasse lieber einen voll ausgestatteten C350 fahren möchte, kann das ohne Probleme tun. Das gilt im konkreten Fall auch aus praktischer Sicht, der Wagen eignet sich bestens für Vielfahrer. Denn beim Federungskomfort und der Geräuschkulisse ist Mercedes immer noch eine Klasse für sich, das gilt auch für die kleinste Limousine der Modellpalette.

Der C350 ist die perfekte rollende Telefonzelle. Es gibt keinen anderen Hersteller, in dessen Autos man lange Strecken so entspannt fahren kann. Ich erledige alle Termine im norddeutschen Raum mit dem Auto. Hier habe ich meine Ruhe und die nötige Privatsphäre, um vertrauliche Gespräche zu führen. Für weitere Strecken steige ich ins Flugzeug oder nehme die Bahn.

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