Mercedes CLS Shooting Brake im Test Ein Auto für den Kleiderschrank

Designerin Jette Joop und ihr Ehemann Christian Elsen haben in Italien das neueste Modell von Mercedes getestet, den CLS Shooting Brake. Ihr Urteil widerspricht der These, Mercedes sei langweilig geworden.
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Offizielle Präsentation des CLS Shooting Brake in Florenz. Quelle: /laif  für Handelsblatt

Offizielle Präsentation des CLS Shooting Brake in Florenz.

(Foto: /laif für Handelsblatt)

Florenz"Bella Macchina!", hallt es durch unser spaltbreit geöffnetes Fenster. Italiener freuen sich über den Anblick von schönen Autos. Große und kleine Jungs winken und rufen, frei von Neid, als wir am Flughafen von Bologna aus dem Parkhaus fahren. Florenz ist unser Ziel, die Hauptstadt der Toskana und ein wenig auch die Hauptstadt der Eleganz. Schönheit begegnet uns hier in der Architektur, in der Kunst, in der Mode. Und heute auch im Autodesign: Wir testen einen Mercedes-Benz, den Lifestyle-Kombi mit dem klangvollen Namen CLS Shooting Brake.

Der Begriff Shooting Brake beschrieb in Zeiten der Pferdekutsche einst einen Jagdwagen - in den 1960ern und 70ern wurde er dann für besonders elegante Kombiversionen verwendet, zumeist von Coupés mit einem Steilheck. Und CLS? C steht für Coupé, L für leicht oder Luxus, und S für Super(-leicht) oder Sport. Namen sind Schall und Rauch, der CLS ist die elegante Steigerung des Volumen-Modells E-Klasse und basiert auch auf dieser.

Durch die deutlich höhere Exklusivität und die ebenso deutlich höheren Preise greift der CLS auch nach dem Stern der S-Klasse, Downsizing ist und bleibt im Trend. Die Toskana ist eine Freude für das Auge, normalerweise - heute ist die Landschaft so verregnet und grau, wie man es sonst eher von der britischen Insel kennt. Im strömenden Regen testen wir die Scheibenwischer und gelegentlich auch die Bremsen. Der Wagen zeigt sich in den Wolkenbrüchen erhaben über große Wassermengen auf sehr schlechter Fahrbahn, er vermittelt ein Gefühl von Sicherheit.

Die Federung ist straff, aber komfortabel, die Haptik edel. Nichts klappert, keine Windgeräusche sind zu hören, das Auto macht, was der Fahrer will und vieles geht automatisch, souveräne Lässigkeit als Stilmittel. Innen ist der Testwagen großzügig beledert, die Nähte erschrecken uns in ihrer Perfektion, sie wirken handgearbeitet, wie von einem Meister. Die Übergänge von Holz zu Stoffen sind durchdacht und die Formen sensibel entwickelt.

Eine Hommage an Jaguar
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9 Kommentare zu "Mercedes CLS Shooting Brake im Test: Ein Auto für den Kleiderschrank"

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  • ... das sind wahrscheinlich die gleiche Leute, die auch bei Spiegel online aktiv sind. Ohne Worte.

  • Erfahrung mit Rost und keiner Kulanz habe ich bislang nur mit Autos aus Bayern. Bei Mercedes ist die Verarbeitung perfekt, weshalb sie auch 30 Jahre Garantie gegen Durchrostung geben. NIE WIEDER BMW!!!

  • Werden die Kommentare hier eigentlich bezahlt. Diese Frage drängt sich ja fast auf. Den beiden extrem unsympatischen bayrischen Marken (nicht die Autos!) trau ich das sogar zu.

    Ich habe überhaupt keine Probleme mit Mercedes-Benz-Fahrzeugen. Ganz im Gegenteil. Das Auto sieht die Werkstatt nur zur Inspektion, die dann für eine E-Klasse weniger kostet als bei einem Golf. Speziell die vergleichsweisen niedrigen Kosten für Verschleißteile finde ich bei Mercedes nach wie vor top. Hat nicht Mercedes gerade mal wieder den AMG-Werkstättentest gewonnen? Kann das Ergebnis nur Bestätigen.

    Zum CLS Kombi hier fällt mir nur eines ein: TRAUMWAGEN! In Mattgrau mit Leder in beige und gebürstetem Alu-Zierleisten ist das Auto aktuell das Designerstück im deutschen Automobilbau. Sowas können sonst nur Italiener oder Engländer. Die haben dann aber nicht das technische Toplevel von Mercedes.

  • .....und dazu kommt, das nicht gelöste Problem mit, ja womit denn? Nun, das kennt jeder Autofreak, wenn von dieser Firma die Rede ist. Dem Rost natürlich. Zu den diversen technischen immer noch die nicht gelösten Rostprobleme. Säße oben ein Konstrukteur und würde hier im Handelsblatt bei einem neuen Fahrzeug seiner Firma von Rost hören und lesen, würde er, wenn er einer mit Haut- und Haaren-Automann wäre, sofort sich zu Wort melden und sagen, daß das Problem beseitigt sei, oder zumindest in Angriff genommen würde. Und das zukünftige Geräte dieser Firma, die Rostprobleme nicht mehr zeigen würden, da man eine super-super-super neue Rostverhinderungsanlage vor der Lackierung geschaltet habe. Aber das war einmal in guter alter Zeit. Das da oben ein leibhaftiger Automann saß. Hier sitzen nur noch Kaufleute, mit Stich Butter im Haar, gespitztem Bleistift, um die Vorliefernaten noch weiter zu erpressen, um möglichst danach die Preise für Mercedes-Fahrzeuge deutlich anzuheben. Denn die Kulkulatin muß ja stimmen, nicht wahr? Das Fahrzeug ist keine Schönheit und sieht von der Seite aus, als wenns am hinteren Ende ein Schlag von oben aufs Hinterteil erhalten hätte. Also nix mehr mit Mercedes, Entschuldigung Daimler

  • Ah, shooting brake - Schießbremse, alles klar.

  • Auf den Kommentar von Jette Joop und den ihres Ehemanns haben sicher alle schon sehnsüchtig gewartet !

  • @CLS - Fahrer, man muß Ihnen leider Recht geben, die Qualität für welches die Marke früher einmal bis zu den "Strich Achter- Modellen stand" wurde durch die profitgeilen Managern bei Mercedes, schon lange aufgegeben!

  • eine haessliche Kiste

  • Meine Erafahrung mit meinem MB CLS: Weitgehend gutes und komfortables Fahren, hoer Verbrauch - miserable bzw. katastrophale Qualität; seitens MB sehr schlechtes miserables Kulanzverhalten; kurze Liste der Mängel: Luftfederung 4 x ausgetauscht, Fensterheber 4 x defekt, Bremse defekt, Vorderachsgummis ca. 6 x defekt, Motorschaden, klappert....; ich würde niemand mehr zu einem MB raten; die haben die Qualität nicht im Griff, leben vom Ruf vergangener Tage, klopfen große Sprüche, haben keine Inovationskraft, verkaufen Ihre Kunden für dumm (z. B. auch Kirschholzladeboden für 4.500 EUR - da müssen die erst mal ein par dumme finden)

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