
dpa-infocom HAMBURG. Die Mercedes-Tochter AMG bringt den supersportlichen SLS als Elektromobil auf die Piste: Bis zur Serieneinführung dauert es zwar noch ein paar Jahre, aber erstmals stand jetzt schon ein überraschend weit entwickelter Prototyp zur Testfahrt bereit.
Auf den ersten Blick ist dieser SLS ein ganz normales Auto, das allenfalls ein wenig vom Tuner nachgeschärft wurde. Der Lack leuchtet etwas greller als gewöhnlich, die zugekniffene Front mit den kleineren Lüftern wirkt giftiger, die Kiemen an den Flanken sind stärker betont. Doch schon der Schriftzug E-Cell sollte Kenner stutzig machen. Und spätestens beim Einsteigen wird jedem klar, dass hier nicht alles mit normalen Dingen zugeht.
Das Cockpit der Zukunft
Statt der gewohnten Rundinstrumente flimmern im Cockpit nur Monitore mit drehenden Skalen hinter feststehenden Zeigern. Und wo im Serienmodell noch die wenig inspirierte Klima- und Musikbedienung aus der C-Klasse zu finden ist, thront beim E-Cell in der Mittelkonsole ein Touchscreen. Die größte Überraschung erlebt man aber beim Druck auf den Starterknopf: Anstelle des wilden Brüllens eines Achtzylinders hört man nur das Surren von ein paar Lüftern, bevor wieder absolute Stille herrscht. Allein die pulsierende Linie auf den Instrumenten und ein Herzton aus den Lautsprechern signalisieren: Das Auto ist zum Leben erwacht.
Tempo 100 in vier Sekunden
Ein sanfter Tritt aufs Pedal - schon schießt der SLS davon wie ein Blitz: Mit 392 kW/533 PS und einem permanenten Drehmoment von 880 Nm beschleunigt der elektrisierte Silberpfeil in vier Sekunden auf Tempo 100, Tempo 200 ist nach elf Sekunden erreicht. Die Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h ist nur ein theoretischer Wert und der Rücksicht auf die Reichweite geschuldet. Ohne Limit wäre der Wagen noch deutlich schneller.
Jedes Rad hat seinen eigenen Motor
Vier nahe an den Achsen montierte E-Motoren treiben jedes Rad einzeln an und sorgen dafür, dass der Wagen bei jeder Gelegenheit genügend Bodenhaftung hat. Später soll zusätzlich die Elektronik den Kraftfluss je nach Fahrstil und Streckenverlauf optimieren. Selbst wenn diese Funktion im Prototypen noch fehlt, ist der Elektro-Renner bei aller Potenz leicht zu beherrschen.
Und was soll dieser Flügeltürer aus Fernost sein, ein Modellauto? Ein ausgewachsenes E-Auto zum Preis eines guten Notebooks!? WOhl kaum. informationen zu diesem Vehikel finden sich auf ihrer Seite jedenfalls nicht. Auch wenn Reichweite und Preis noch nicht konkurrenzfähig sind so ist der SLS doch ein faszinierendes Stück Technik. Die Drehmomententwicklung eines E-Motors ist jedem Kompressortriebwerk überlegen, maximaler Fahrspaß ist also garantiert. Nur leider unerreichbar
AMG hat nicht viel verraten, denn wenn das alles ist, hat der SLS E-Cell überhaupt keine Chance.
Die Chinesen haben auch einen Flügeltürer vorgestellt; für 1 800 Euro!
http://www.bps-niedenstein.de/
So jetzt kommen wir zu einem Thema der Differenzierung, was ich schon lange auf der Zunge trage und mir seit langem Gedanken darüber mache:
Die Differenzierung:
im Prinzip eine einfache Mathematikaufgabe:
Wieviele spritfressenden schweineteuren Autos gibt es auf der Welt? Und wieviel ressourceverbrennenden Rohstoffe benötigen sie?
Und wieviel Klein- und Mittelklassewagen die vielleicht etwas weniger Rohstoffe verbrauchen am/im Stück und wieviel fahren davon rum?
Und wie ist das Verhältnis dieser ganzen Autoflotte zueinander und im bezug auf die Umwelt?
Dazu alle anderen ressourcenverbrauchenden Rohstoffe einkalkuliert.
Plastik, Ölverbrauch etc?
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