Mit 300 PS und oben wie abgesägt
Audi fährt mit reinrassiger TT-Fahrmaschine vor

dpa/tmn INGOLSTADT. Audi denkt über eine puristische Variante des TT Roadsters nach. Auf dem GTI-Treffen am Wörthersee in Kärnten (noch bis 20. Mai) zeigt der Autohersteller die Studie TT Clubsport quattro.

Sie reduziere den TT auf eine reine Fahrmaschine, teilte Audi in Ingolstadt mit. Für den sportlichen Anstrich des offenen Zweisitzers wurde auf das Verdeck und die Frontscheibe verzichtet. Stattdessen gibt es nur ein flaches, umlaufenden Scheibenband, das den Wind abhalten soll, sowie auf dem Heckdeckel zwei große Höcker. Außerdem haben die Designer die Überrollbügel flacher gestaltet, den Singleframe-Kühlergrill mit Aluminiumeinsätzen betont, kleinere Spiegel und breitere Radhäuser entworfen und die Türgriffe durch eine Funkfernbedienung ersetzt.

Auch der Innenraum wurde nach Angaben des Herstellers umgestaltet. So sitzen Fahrer und Co-Pilot auf Rennschalen und werden mit Vierpunkt-Gurten gesichert. Angetrieben wird der TT Clubsport von einem weiterentwickelten 2,0-Tfsi-Motor. Der aufgeladene Benzin-Direkteinspritzer aus dem S3 leistet nun 220 kW/300 PS statt 191 kW/260 PS und gibt seine Kraft über die Doppelkupplung und den quattro-Antrieb an alle vier Räder ab. Zu Fahrleistungen und Verbrauch macht Audi allerdings noch keine Angaben.

Noch ist der TT Clubsport quattro eine Studie. Doch wird es dabei wahrscheinlich nicht bleiben, sagt Audi-Sprecher Jochen Grüten: „Über die Fertigung einer möglichen Kleinserie wird nachgedacht.“

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