Modularer QuerbaukastenVWs Erfolgsrezept für die Kompaktwagen-Zukunft

Modularer Querbaukasten? Das klingt wenig spannend. Doch hinter VWs neuer Art, Volumenmodelle wie den Golf zu entwickeln und zu bauen, verbirgt sich eine kleine Revolution. Der Zauberkasten im Detail.

  • 6

    6 Kommentare zu "Modularer Querbaukasten: VWs Erfolgsrezept für die Kompaktwagen-Zukunft"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Ja, der MQB ist ganz klar ein Kind der Controller. Warum?

      Naja, welcher Ingenieur stellt sich schon freiwillig selbst arbeitslos? Nun gibt es weniger Teile, die entworfen und geupdated werden müssen. Auch die "Module" werden nur einmal entworfen. Dann ist Feierabend.

      Neue Stellen entstehen bestenfalls im Qualitätswesen, Logistik und Einkauf. Fazit: Mit dem MQB werden dem Ingenieur deutliche freiheiten im Entwurf und in seinem Berufsalltag genommen.

    • Ähm, bitte, diese Vokabeln gibt's auch in der Technik. Sind aber auch dort nur leere Worthülsen, solange man ihnen keine konkrete Bedeutung gibt (die "Umsetzung").

      Ich vermute mal' es ist sowieso andersrum gelaufen: die Ingeniere haben nach Wiederverwendung gesucht, weil das einfacher ist; die Controller haben sich darüber gefreut weil das billiger ist; und die Strategen haben die Möglichkeiten genutzt und den großen Plan mit dem anpassbaren Weltauto ausgeheckt.

    • Zwei VW:

      1.
      Dezember 10 neu gekauft: Golf Plus 1.4 TSI Highline
      Kilometerstand derzeit: 33.000 km

      -Turboladerschaden (getauscht)
      -LED Blinkerleuchten ausgefallen (getauscht)
      -DSG (Automatik) Kupplungsbelege getauscht
      -Klimaautomatik defekt

      2.
      April 2012 neu gekauft: Passat V6, 3.6 FSI Highline
      Kilometerstand derzeit 7600 km

      -Kühlwasserverlust, Ursache noch ungeklärt.

      Diese Schäden sind keine Einzelfälle sondern sind VW bekannt, es gibt sogar TPI (Technische Produkt Information), wie die Werkstätten zu verfahren haben.
      Dies sind meine ersten VW seit 20 Jahren gewesen, davor fuhr ich diverse andere Marken, meistens Opel. Mag sein dass die technisch nicht so perfekt sind. Aber sie brachten mich ohne Meckern von A nach B. Habe nur deswegen VW gekauft, weil ich dachte, dass die Ersatzteilversorgung bei Opel nach einer Insolvenz schwierig sein könnte.

      Was soll ich den nun kaufen. Für Mercedes & Co habe ich nichts übrig, ach egal, fahre ich halt nen Koreaner, die sind mit Sicherheit auch nicht schlechter :-)

    • @Audi
      Sie haben wohl zu viel Werbung geschaut - die kommt aber auch nicht von Ingenieuren von Volkswagen ;) Willi hats richtig erklärt...

    • Und Autos kann man fressen?

      Schauen wir uns mal die Fakten an:
      -Komplexität reduzieren
      -Variabilität erhöhen
      -Entwicklungszeit + Aufwand reduzieren
      ...

      Das sind Vokabeln aus den Bereichen Controlling, Strategie und Unternehmensberatung. Die Ingenieure habens umgesetzt, aber Triebfeder waren am Ende doch wieder die unnützen Kaufleute


    • Respekt vor den Ingenieuren von Volkswagen.

      Wie der einmal haben sie gezeigt, dass man auf Dauer Autos nur gut verkaufen kann, wenn man Technik- versessene Ingenieure an die Konzernspitze (Piech und Winterkorn) setzt und dann auch dafür sorgt, dass Kaufleute besser Datenblätter im Archiv sortieren und abheften.

      Geldscheine kann man nicht fressen!

      Und der Kunde will Autos die Tradition mit Vorsprung durch Technik verknüpfen und keine schlauen Sprüche von Kaufleuten oder Winkeladvokaten.

      Genau so sehen wir es in der Welt gerade. wehe dem Land, wo man Banker, Kaufleute oder Winkeladvokaten an die Macht läßt. Wenn auch langsam, aber damit ist das Ende jeder Volkswirtschaft besiegelt.

    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%