Neue BMW M-Versionen
Nur der Pick-up war ein Witz

BMW legt neue M-Versionen von 3er und 5er auf: Der 3er wird eine Spur schärfer, der M5 steht ab Herbst in den Showrooms. Ein weißer Pick-up wird aber Einzelstück bleiben.
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München/DüsseldorfVor dem Generationswechsel des 3ers im kommenden Winter baut die BMW M GmbH noch eine "nachgeschärfte" Variante des M3. Der Werkstuner teilte jetzt mit, eine seriennahe Studie des neuen M5 habe in der Osterwoche auf der Automesse in Shanghai (21 bis 28. April) Premiere und komme im Herbst in den Handel

Der M3 soll leichter und stärker werden als das aktuelle Serienmodell mit 420 PS. Exakte Daten will das Unternehmen allerdings erst im Sommer bekanntgeben, kurz bevor das noch namenlose Sondermodell als Kleinserie in den Handel kommt. Nach Informationen aus Unternehmenskreisen werde die Leistung auf einem ähnlichen Niveau liegen wie bei der Rennstreckenvariante M3 GTS. Dort kommt der vier Liter große V8-Motor auf 450 PS.

Beim M5 tritt anstelle des bisherigen V10-Motors ein doppelt aufgeladener V8-Benziner mit 4,4 Litern Hubraum, der bereits im X6 M für Vortrieb sorgt. Seine dortige Leistung von 555 PS gilt auch als Richtgröße für den M5. Ein Sprecher stellte eine deutlich gesteigerte Effizienz in Aussicht: Gegenüber dem Vorgänger werde der Verbrauch um 25 bis 30 Prozent gesenkt. Zum Einsatz kommt auch ein neues Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Gängen und ein aktives Hinterachsdifferential. Die Karosserie wurde deutlich modifiziert.

Obwohl von der tiefer, breiter, stärker-Fraktion sicher gewünscht, wird es aber den weißen Pick-up des Werkstuners, der in den vergangenen Tagen als Meldung die Runde machte, nicht in Serie geben. Schließlich war 1. April. Angeblich war unter strengster Geheimhaltung im M-Entwicklungszentrum ein High-Performance-Pick-up entstanden, der inzwischen umfangreiche Test- und Abstimmungsfahrten auf der Nordschleife des Nürburgrings absolviert habe, hieß es.

Und die Fotos beflügelten die Fantasie einiger Fahrer mit Liebe zur Höchstleistung und einem Sinn fürs Praktische. 420 PS sollen unter der Motorhaube stecken und bis zu 450 Kilogramm Nutzlast auf die Hinterachse geladen werden können. Doch vorsichtshalber wiegelte BMW gleich ab: Der Pkw-Trick soll ein Einzelstück bleiben und nur als Werkstatt-Transportfahrzeug eingesetzt werden. Schaun mer mal, ob das wirklich das letzte Wort in der Sache bleibt.



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