Test + Technik

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Neuer Mazda6 Kombi: Dezenter Auftritt, hoher Nutzwert

Beim neuen Mazda6 kostet die viertürige Limousine genau so viel wie Kombi-Version, die sogar kürzer ist. Der Fronttriebler kommt mit drei Benzin- und zwei Diesel-Vierzylinder-Motoren zum Händler. Erste Fahreindrücke.

von Jürgen Schramek Quelle: MID
Mit schicker Optik steht der Mazda6 Kombi ab dem 2.Februar 2013 bei den Händlern. Das Einstiegsmodell kostet mindestens 25.000 Euro. Quelle: Pressefoto
Mit schicker Optik steht der Mazda6 Kombi ab dem 2.Februar 2013 bei den Händlern. Das Einstiegsmodell kostet mindestens 25.000 Euro. Quelle: Pressefoto

Méry-sur-Oise/FrankreichEin protziges Auftreten hat es beim grundsoliden Mazda6 noch nie gegeben, ob es sich um die Limousine oder den Kombi handelt. Dezentes Understatement war immer Trumpf. Stark betonte Kotflügel an der Front und ein voluminöser Frontspoiler verleihen der neuen Generation eine elegante Linie. Dank Leichtbauweise ist er gegenüber dem Vorgängermodell um bis zu 100 Kilogramm leichter.

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Gegenüber der Limousine verfügt der Kombi erstaunlicherweise über einen um acht Zentimeter verkürzten Radstand. Auch die Karosserie ist mit 4,80 Metern Länge um gut sechs Zentimeter kürzer als bei der Limousine. Der Kofferraum fasst 522 Liter, bei umgeklappten Rücksitzen erhöht sich das Volumen auf 1.664 Liter.

Kombi-Fahrzeuge

Da die Designer auf eine nach hinten abfallende Dachlinie verzichtet haben, steht den Mitreisenden auf der Rückbank auch eine absolut ausreichende Kopffreiheit zur Verfügung. Das Raumangebot auf der Rückbank ist Erwachsenen gemäß und niemand muss bei längeren Fahrten mit schmerzenden Beinen aussteigen. Aber auch sonst sind die Platzverhältnisse gut bemessen. Die Vordersitze lassen sich elektrisch verstellen und ermöglichen eine gute Sitzposition. Beim Seitenhalt und der Oberschenkelauflage könnte noch etwas nachgelegt werden.

Die Limousine ist optisch sicherlich das ansprechendere Fahrzeug, mehr praktischen Nutzen bietet aber der Kombi - und das zählt in dieser Klasse. Quelle: Pressefoto
Die Limousine ist optisch sicherlich das ansprechendere Fahrzeug, mehr praktischen Nutzen bietet aber der Kombi - und das zählt in dieser Klasse. Quelle: Pressefoto

Die großen Armaturen lassen sich leicht ablesen und sind übersichtlich gegliedert. In der Mittelkonsole befindet sich ein großes Display, unter anderem für Navigation und Radio, das über Tasten auf dem Mitteltunnel gesteuert wird. Alle Bedienelemente sind leicht erreichbar. Die Materialien hinterlassen einen soliden Eindruck und sind gut verarbeitet. Je nach Geschmack und Geldbeutel bietet der Hersteller drei unterschiedliche Ausstattungsversionen und diverse Pakete für seinen neuen Mazda6 an.

Zudem gibt es jede Menge Assistenzsysteme, die für mehr Sicherheit sorgen sollen. Dazu zählen adaptive Geschwindigkeitsregelanlage, die mittels Radar für einen sicheren Abstand zum Vordermann sorgt, City-Notbremsassistent, Fernlichtassistent, Spurhalteassistent und Spurwechselassistent.

Alle Bedienelemente sind leicht erreichbar und übersichtlich angeordnet, die Materialien hinterlassen einen soliden und gut verarbeiteten Eindruck. Quelle: Pressefoto
Alle Bedienelemente sind leicht erreichbar und übersichtlich angeordnet, die Materialien hinterlassen einen soliden und gut verarbeiteten Eindruck. Quelle: Pressefoto

Unter der Motorhaube des Kombi arbeitet ein 2-Liter-Vierzylinder mit 121 kW/165 PS und 210 Newtonmetern Drehmoment, die bei 4 000 Touren anliegen. Der Spurt in 9,1 Sekunden von Null auf 100 km/h und die Höchstgeschwindigkeit von 214 km/h sorgen für zügiges Überholen auf Landstraßen. Zudem ist der Sound des Vierzylinders zu jeder Zeit leicht zu hören. Das serienmäßige manuelle 6-Gang-Getriebe lässt sich dafür exakt und leichtgängig schalten. Gegen Aufpreis gibt es eine Sechsstufen-Automatik.

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