Neuer Subaru Forester: Der Geländewagen unter den SUVs

Neuer Subaru ForesterDer Geländewagen unter den SUVs

Als „Liebling der Jäger und Förster“ hat der Subaru Forester einigen Ruhm eingefahren. Im März kommt die neueste Generation des Mittelklasse-SUV auf den Markt. Sie empfiehlt sich fürs Verlassen eingefahrener Pfade.
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Sevilla/DüsseldorfSubaru ist für zwei Dinge bekannt: Alle Motoren werden konsequent als Boxer gebaut, mit Ausnahme des BRZ (der ein halber Toyota ist) haben alle Modelle einen permanenten Allradantrieb. Ein Allrad bringt zwar allen Fahrzeugen ein wenig mehr Sicherheit, seine Stärken kann er aber am besten abseits befestigter Straßen ausspielen.

Das zeigt sich auch bei einem Blick auf die Verkaufsbilanz von Subaru in Deutschland. Kompaktwagen wie der Impreza oder das Mittelklassemodell Legacy spielen keine nennenswerte Rolle. Zum Allrad passt eben am besten ein SUV, in der Statistik führen der neue XV mit etwas mehr als 3.000 verkauften Exemplaren und der größere Forester, der 2012 mehr als 5.000 Kunden gefunden hat.

 

Mit einem solchen Forester-Absatz rechnet Subaru auch, wenn am 23. März die neue Generation zu den Händlern rollt. Die vierte Auflage des Mittelklasse-SUV ist mit einem Einstiegspreis von 28.900 Euro minimal teurer geworden, enthält dafür aber umfangreichere Garantieleistungen.

Laut Deutschland-Geschäftsführer Volker Dannath wird die Garantie von drei Jahren oder 100.000 Kilometer auf fünf Jahre respektive 160.000 Kilometer angehoben.

Der neue Forester ist höher, länger und breiter als sein Vorgänger. Die zusätzlichen Zentimeter sind aber nicht in besonders schwülstigen und ausladenden Stoßstangen versteckt, sondern sind allesamt dem Innenraum zugute gekommen. Die ohnehin schon üppige Beinfreiheit der Fond-Passagiere ist nochmals um 2,3 Zentimeter gewachsen. Auch die Scheiben sind angenehm groß, was dem Forester für ein Auto von 4,60 Metern Länge eine gute Übersichtlichkeit verleiht.

Der Kofferraum fasst jetzt 505 statt 450 Liter - der zusätzliche Stauraum unter dem Kofferraumboden ist da nicht mit eingerechnet. Über kleine Hebel im Kofferraum lassen sich die Rücksitze direkt umlegen. Der Ladeboden ist zwar nicht ganz eben, aber dafür können jetzt 1.600 Liter hinter der Heckklappe verstaut werden. Diese schließt und öffnet jetzt ab der „Premium“-Variante elektrisch.

Dennoch überzeugt der Innenraum nicht in allen Punkten. Die Auswahl der Kunststoffe scheint mehr nach praktischen als nach optischen Kriterien beschlossen worden zu sein. Das Potpourri an Plastik wirkt zwar robust und langlebig, schmeichelt aber weder Hand noch Auge.

Auch die Touchscreen-Bedienung des Navigationssystems ist etwas kleinteilig geraten. Wer mit dem Forester viel auf der Landstraße unterwegs ist, dürfte sich von den Vordersitzen etwas mehr Seitenhalt wünschen.

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Gelungener Preis-Leistungs-Kompromiss: Der Diesel

Kommentare zu " Neuer Subaru Forester: Der Geländewagen unter den SUVs"

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  • hey, weiß jemand ob die neue subaru 2.0 XT 240PS auch mit Handschalter gibt???
    vielen Dank!!!

    À

  • spielzeugmotor?? haha,der Motor sucht seines gleichen als Diesel in der Klasse!

  • Spielzeugmotor???
    Noch nie einen gefahren oder?

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