Neuer Toyota Yaris
Ein Schluck vom Zaubertrank

Schon das Vorgängermodell war der meistverkaufte Toyota in Europa. Der neue Kleinwagen Yaris soll nun alles noch viel besser machen.

FRANKFURT. Sie kennen die Geschichte von Obelix, der als kleines Kind in einen Kessel mit Zaubertrank gefallen war und seither größer und stärker ist als alle anderen. Die Episode aus dem Comic scheint sich jetzt in der Wirklichkeit des Automobilmarktes zu wiederholen: Offenbar plumpste auch der Toyota Yaris in einen Bottich mit Zaubertrank, denn das neue Modell der Kleinwagenbaureihe ist größer, geräumiger und kräftiger geworden – und es soll den Erfolg des bisherigen Autos deutlich übertreffen. Ab 14. Januar wird das Auto bei den deutschen Händlern stehen, wir haben schon mal eine Probefahrt unternommen.

Der erste Eindruck: Das niedlich-putzige Design des alten Yaris ist einer gestrafften, gestreckten und rundum geglätteten Karosserie gewichen. Damit wirkt das Auto auf Anhieb seriöser und erwachsener. Die Länge wuchs um elf Zentimeter auf nun 3,75 Meter, in der Höhe legte der Wagen um drei Zentimeter zu (1,53 m), in der Breite um dreieinhalb Zentimeter (1,70 m). Der Zuwachs kommt sowohl den Passagieren zugute, als auch dem Kofferraum, der nun bei komplett zurückgeschobener Rücksitzbank 275 Liter fasst und sich auf maximal 1183 Liter Fassungsvermögen vergrößern lässt.

Ein echter Musterknabe

Drei Motoren bietet Toyota an. Der kleine Dreizylinder-Benziner mit 70 PS ist ein passender Kandidat, wenn das Auto überwiegend im Stadtverkehr bewegt werden soll. Durchaus flott geht es mit dem 1,3-Liter-Benziner mit 87 PS voran. Am nachdrücklichsten ist der Vortrieb, sofern man sich für den 1,4-Liter-Diesel entscheidet, der 90 PS leistet und das Auto auf Trab bringt.

Allerdings kostet der günstigste Yaris-Selbstzünder bereits 14 450 Euro, und das ist ganz schön happig. Die Benziner sind nämlich ab 10 950 oder 13 050 Euro zu haben (Preise jeweils für die dreitürigen Modelle). Toyota will den Yaris als Musterknaben positionieren. Dazu gehört auch, dass alle Modelle ab Werk mit sieben Airbags ausgestattet sind. Neben den üblichen Luftsäcken gibt es auch noch einen, der sich im Falle einer Karambolage vor den Knien des Fahrers aufbläht. Zudem gibt es ABS und Bremsassistent, dazu ESP sowie Traktionskontrolle in allen Varianten mit Ausnahme des Basismodells. Auch eine CD-Musikanlage ist serienmäßig, ebenso elektrisch verstellbare Außenspiegel und eine Fernentriegelung für die Heckklappe.

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