Nicht nur schön, sondern auch praktisch
Audi A4 Avant: Lust am Laster

"Schöne Kombis heißen Avant" - mit diesem Slogan wirbt der Autohersteller Audi seit Jahren um die Gunst von Familienvätern, Handlungsreisenden und Lademeistern. Und jedes Mal, wenn sie ein neues Modell auf den Markt bringen, gilt den Bayern dieser Leitspruch als Ansporn und Messlatte zugleich. So hat auch die jüngste Auflage des A4 Avant durchaus das Zeug zur "Beauty Queen" in der Mittelklasse.

dpa-infocom HAMBURG. Wo der VW Passat den Biedermann spielt, BMW den 3er Touring als Sportler positioniert und das T-Modell der Mercedes C-Klasse das elegante Raumwunder anpreist, ist der Audi ein charmanter Verführer. Das Gesicht ist selbstbewusst und charakterstark wie bei der Limousine. Die Flanke mit den kürzeren Überhängen, der längeren Motorhaube, der leicht geschwungenen Dachlinie und der schrägstehenden D-Säule wirkt schlank und gestreckt fast wie bei einem Sportwagen. Das Heck betont mit Breite und Masse die Nehmerqualitäten eines ausgewachsenen Kombis.

Doch der A4 Avant ist nicht nur schön, sondern auch praktisch: Schließlich haben sich neben den Proportionen auch die Maße geändert. Der Radstand ist gegenüber dem Vorgänger auf 2,81 Meter gewachsen, von Stoßstange zu Stoßstange wurde der Avant um zwölf Zentimeter auf 4,79 Meter gestreckt. Das macht den Kombi gleichermaßen zum König für Kinder und Kisten. Damit reicht die Beinfreiheit im Fond dem Nachwuchs bis weit in die Oberstufe und der Laderaum ist jedem Urlaub gewachsen. Schon bei aufrechter Rückbank bietet der Avant 490 Liter Stauraum. Legt man die Lehne um, passen 1 430 Liter hinein. Und wem das nicht reicht, der kann bis zu 90 Kilo aufs Dach packen oder 1,5 Tonnen an den Haken nehmen.

Viele Details für viel Geld

Weil Platz allein nicht glücklich macht, gibt es zudem eine Vielzahl pfiffiger Detaillösungen. Für diese verlangt Audi aber mitunter stattliche Aufpreise. Der doppelte Kofferraumboden, das darunter liegende Geheimfach und die Dachreling sind zwar serienmäßig. Doch für Befestigungsschienen, Skisack, elektrisch öffnende Heckklappe und 230-Volt-Steckdose muss man extra zahlen. Wie bei Audi üblich und bei Preisen ab 30 600 Euro auch zu verlangen, sind die Verarbeitung tadellos und die Materialauswahl vornehm. Aber auch ohne teure Holzeinlagen und Ledersitze sieht der Avant innen sehr vornehm aus. Die Bedienung ist ergonomisch, die Instrumente sind gut abzulesen, und wo immer man den Kombi auch anfasst, fühlt er sich einfach gut an. Damit setzen die Bayern noch immer Maßstäbe.

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