Test + Technik
Nissan Almera punktet mit Zuverlässigkeit

Die erste Generation des Nissan Almera kam 1995 auf den Markt. Als Gebrauchtwagen interessant macht den kompakten Japaner heute vor allem seine Zuverlässigkeit, urteilt die Sachverständigen-Organisation Dekra in Stuttgart.

dpa/gms STUTTGART. Die erste Generation des Nissan Almera kam 1995 auf den Markt. Als Gebrauchtwagen interessant macht den kompakten Japaner heute vor allem seine Zuverlässigkeit, urteilt die Sachverständigen-Organisation Dekra in Stuttgart.

Angeboten wurde der optisch eher unauffällige Nachfolger des Sunny als drei- und fünftürige Fließheck-Limousine sowie als Viertürer mit Stufenheck. Der Almera bietet viel Platz im Innenraum und einen Kofferraum mit einem Fassungsvermögen von 340 Litern in der Fließheckausführung. Die Stufenheck-Version hat Platz für 440 Liter. Erweitert werden kann die Ladefläche mit Hilfe der asymmetrisch umlegbaren Rückbank. Die Sicherheitsausstattung schließt Fahrer- und Beifahrer-Airbag, ABS ab 1997 und ab 1998 auch Seitenairbags ein.

Auf der Straße zeigt der Nissan laut Dekra einen unbeirrbaren Geradeauslauf. Eine genau arbeitende Servolenkung sorgt dabei für Fahrspaß. Die Federung ist Nissan-typisch eher straff ausgefallen. Dass sich Solidität und Sportlichkeit nicht ausschließen müssen, zeigt die stärkere der beiden gängigen Motorisierungen: Der 1,6-Liter-Motor mit 66 kW/90 PS beschleunigt den Almera in 11,1 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Bereits mit dem 55 kW/75 PS starken 1,4-Liter Vierzylinder ist der Nissan laut Dekra „angemessen motorisiert“. Weniger verbreitet sind der 105 kW/143 PS starke Antrieb des GTI-Modells und der 2,0-Liter-Diesel mit 55 kW/75 PS.

Bei den Hauptuntersuchungen schneidet der Almera nach Angaben der Sachverständigen in nahezu allen Prüfdisziplinen besser als der Durchschnitt aller untersuchten Autos ab. Zur Gebrauchtwagen-Prüfung sollte vor dem Kauf aber trotzdem eine Kontrolle der Bereifung und der Bremsen zählen. Die Karosserie ist auf Rostansätze zu untersuchen.

Derzeit wechseln in Deutschland monatlich knapp 1 500 Almera den Besitzer, Interessenten können auf ein breites Angebot zurückgreifen. Die Preise beginnen laut Schwacke-Liste bei rund 3 000 Euro für ein Modell mit dem „kleinen“ Benzin-Motor aus dem Jahr 1995. Ein Fahrzeug mit 66 kW/90 PS aus dem Jahr 2000 wird ab etwa 7 500 Euro angeboten.

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