Opel Ampera im ADAC-Test

Teuer, aber technisch gut

Das zum Ampera baugleiche Schwestermodell Chevrolet Volt ging drei Wochen nach einem US-Crashversuch in Flammen auf. Jetzt hat der ADAC dem Ampera auf den Zahn gefühlt, dessen Auslieferung Opel gestoppt hat.
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Opel Ampera auf Testfahrt. Das in Rüsselsheim entwickelte und zunächst ausschließlich in Detroit gebaute Fahrzeug fährt nur die ersten 60 Kilometer mit Strom, danach greift ein handelsüblicher, benzingetriebener Opel-Motor als Generator ein und sorgt für eine Reichweite von rund 500 Kilometer. Quelle: PR

Opel Ampera auf Testfahrt. Das in Rüsselsheim entwickelte und zunächst ausschließlich in Detroit gebaute Fahrzeug fährt nur die ersten 60 Kilometer mit Strom, danach greift ein handelsüblicher, benzingetriebener Opel-Motor als Generator ein und sorgt für eine Reichweite von rund 500 Kilometer.

(Foto: PR)

München/DüsseldorfDer ADAC hat als erster Autoclub den Opel Ampera einem technischen Test unterzogen. Das Ergebnis: Opel hat ein alltagstaugliches Elektroauto mit hoher Reichweite und günstigem Verbrauch entwickelt. Im ADAC Autotest, der über 300 Kriterien prüft, holte der Ampera die Gesamtnote 2,1. Top-Bewertungen gab es bei Umwelt (1,3) und Motor (1,6). Aber: Der Ampera ist mit einem Preis von mehr als 48.000 Euro vergleichsweise teuer.

Der Opel Ampera ist ein Elektroauto mit sogenanntem Reichweitenverlängerer (Range Extender). Den Antriebsstrom holt sich das Hochvoltgefährt entweder aus der Batterie oder es lässt sich den Strom vom Verbrennungsmotor produzieren. Der Elektropionier braucht keine spezielle Ladestation für E-Autos, man kann ihn an einer einfachen Haushaltssteckdose aufladen. Mit voller Batterie kommt er 40 bis 80 Kilometer weit. Dabei bleibt der Verbrennungsmotor inaktiv. Mit Benzinmotor kommt der Ampera noch einmal 500 Kilometer weiter.

Fährt man rein elektrisch und bekommt die Batterie nach 50 Kilometern – zum Beispiel beim Stopp am Arbeitsplatz – Strom, konsumiert der Ampera durch-schnittlich 17,4 kWh/100 km und kommt auf einen Kohlendioxidanteil von 98 g/km. Damit ist der Opel zwar nicht so gut im Verbrauch wie der rein elektrisch fahrende Mitsubishi i-MiEV (93 g/km), allerdings ist der Ampera größer und schwerer.

Auch in puncto Sicherheit überzeugt der Opel, alle wichtigen Ausstattungen sind an Bord. Wegen seines hohen Gewichts (1.720 kg) liegt der Stromer ruhig und komfortabel auf der Straße.

Elektrisch in die Zukunft - Opel Ampera

Das zum Ampera nahezu baugleiche Schwestermodell Chevrolet Volt ging im Frühjahr 2011, drei Wochen nach einem Crashversuch in den USA, in Flammen auf. Rückschlüsse auf die generelle Crash-Sicherheit von E-Autos lassen sich daraus laut ADAC allerdings nicht schließen.

Der Automobilclub hatte 2011 ebenfalls als erste Verbraucherschutzorganisation den Mitsubishi i-MiEV einem Crashtest unterzogen. Das Ergebnis damals: Dieses E-Auto ist sicher, die Batterien blieben unversehrt. Befürchtungen, dass sich das Elektroauto als „Strombombe“ erweisen könnte, konnten eindeutig widerlegt werden.

Chevrolet Volt - umweltfreundlicher Fahrspaß

  • fgh
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5 Kommentare zu "Opel Ampera im ADAC-Test: Teuer, aber technisch gut"

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  • ... das Auto beim Crash-Test stand mehrere Wochen beschädigt in der Ecke. Erst nach einer so langen Zeit kann sich Hitze durch chemische Reaktionen in der kaputten Batterie soweit aufbauen. Nach Unfällen müssen bei allen E-Autos die Batterien abgeklemmt werden.

  • http://www.im-auto.de/autonews/5329.html

    Die Auslieferung wurde nicht gestoppt. Bitte korrigieren Sie das.

  • Na dann kann man nur hoffen, dass nach einem Unfall im Strassenverkehr auch jemand von GM vorbeikommt, der die Batterien abklemmt.

  • Die Auslieferung des Ampera wurde nicht gestoppt. Opel hat dies dementiert. Darüber hinaus liegt der Fehler bei Durchführung des Crahtests. Nach dem Test müssen laut GM Vorschrift die Batterien abgeklemmt werden. Dies geschah nicht.
    Bitte immer etwas kritischer mit diesen reißersichen Schlagzeilen umgehen!

  • Hätte nicht gedacht, dass das Handelsblatt ebenfalls so exzessiv abschreibt - sowohl was den ADAC-Test als auch was Falschmeldungen zu einem Lieferstopp angeht. Der Kommentar "Opels Elektroautorevolution ist erst einmal gescheitert" auf dieser journalistischen Scheinbasis zeigt schließlich, wie unseriös dieses Blatt tatsächlich ist. Decken Sie doch mal auf, wer Sie zu diesem Kommentar gedrängt hat!

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