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Opel Astra Sports Tourer: Edler Dienstwagen-Kombi

Der Opel Astra Sport Tourer ist erheblich größer als sein Vorgänger und hinterlässt auch einen wesentlich moderneren Eindruck. Mit dem 1,4-Liter-Turbomotor mit 140 PS ist man zudem flott unterwegs.

von Jürgen SchramekQuelle: mid
Die aktuelle Kombi-Variante des Opel Astra mit dem Namen Sports Tourer hat das Biedermann-Image der alten Caravans abgelegt. Quelle: ampnet
Die aktuelle Kombi-Variante des Opel Astra mit dem Namen Sports Tourer hat das Biedermann-Image der alten Caravans abgelegt. Quelle: ampnet

DüsseldorfIn einem gänzlich neuen Format präsentiert sich der Opel Astra Sports Tourer. Er ist nicht mehr der unscheinbare Biedermann von einst, er ist jetzt zum ausgewachsenen Edelmann mutiert. Mit einer Länge von 4,7 Meter ist er nur minimale 32 Millimeter kürzer als der Opel Omega Caravan aus dem Jahr 1987 - und der galt zu damaligen Zeiten als Inbegriff des großen Opel Kombi. Da steht also eine ganze Menge Auto auf der Straße, gekleidet in einer modern gestylten Karosserie.

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Da darf man natürlich gespannt auf die Innenraumverhältnisse des Transport-Astra sein. Also einsteigen und ... Enttäuschung macht sich breit. Das Platzangebot ist für ein so großes Auto wahrlich nicht üppig. Grundsätzlich entsprechen die Platzverhältnisse denen der Limousine, aber mit dem Vorteil bei der Kopffreiheit für die Rückbänkler. Dies liegt schlicht und ergreifend an der Karosserieform. Die Länge des Sports Tourer findet sich hauptsächlich im Vorbau wieder und der bringt keinerlei Platzgewinn für die Insassen. Auch beim Gepäckraum bleiben Wunder aus. Bei umgeklappten Rücklehnen bietet der Rüsselsheimer eine Ladekapazität von 1.550 Liter. Beim kleineren Golf Variant können die Reisenden zum Beispiel 1.495 Liter unterbringen. Mit normal positionierten Rückenlehnen hätte ein Golf mit 505 Litern sogar einen Vorteil von fünf Litern. Die Beladung des Kofferraumabteils lässt sich dank der niedrigen Ladekante beim Astra aber ausgesprochen leicht bewältigen. Zudem können die Rückenlehnen vom Kofferraum aus leicht entriegelt werden. Sie klappen dann selbständig um und bieten eine nahezu plane Ladefläche. Die Rücksitze selber müssen also nicht umgeklappt werden.

Opel Astra Sports Tourer Dienstwagen im Designer-Anzug

  • Opel Astra Sports Tourer: Dienstwagen im Designer-Anzug
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Zum Wohlbefinden auf längeren Fahrten tragen komfortable und gut verstellbare Frontsitze bei. Klimaanlage und CD-Radio gehören zur Serienausstattung. Die Ergonomie hinter dem Cockpit stimmt, aber die vielen kleinen Schalter im Armaturenbrett nerven ein wenig. Ihre Bedienung erfordert eine gehörige Portion an Konzentration, um auch wirklich die gewünschte Taste zu betätigen. Hier wäre weniger bestimmt mehr.

Überzeugender ist da das agile Fahrverhalten des Astra Sports Tourer in der von uns gefahrenen Version Sport 1.4 turbo. Die Lenkung des 140 PS starken Benziners führt den Astra sicher um alle Biegungen. Sie ist ausgesprochen leichtgängig, vermittelt dem Fahrer zudem eine starke Rückmeldung. Das sogenannte Flex Ride sorgt für variabel einstellbare Dämpferhärten, sowie unterschiedliche Gaspedal- und Servolenkungs-Kennlinien. Insgesamt hat der Fahrer dabei drei unterschiedliche Modi zur Verfügung.

  • 06.01.2012, 13:57 UhrAnonymer Benutzer: AntonRedlich

    Ihr Ergebnis trifft nicht nur auf Astra Sports Tourer zu...
    Opel lernt es einfach nicht..
    Früher die Qualität...
    Heute bei fast allen Modellen eine 5 minus bei der Innenraumausnutzung.
    Die Karren haben beachtliche Aussenmaßen, aber wehe man(n)o.frau steigt ein..einfach eine miese Innenraumausnutzung..gilt auchfür den vielgelobten Insingna.
    Und die Übersichtlichkeit beim einparken....fahren..etc.
    Leider unter aller Sau...gilt allerdings bei fast allen Mitbewerber.
    Also nie... wenn schon...(miese Raumausnutzung)...dann nur mit Parkpilot vorne und hinten kaufen.
    Rat an die Opelführung!!! setzt euch doch einmal einfach selbst in die Kiste...ich bin sicher ihr werft alle Entwickler sofort ohne Rücksicht auf Kündigungsfristen raus.
    Nachsatz der Vorstand für Entwicklung geht natürlich ohne Entschädigung als Erster.

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