Test + Technik
Opel Frontera als Geländewagen-Alternative

Anfang der neunziger Jahre brachte Opel den Geländewagen Frontera auf den Markt. Ursprünglich wurde das Auto mit Teilen aus dem Technik-Baukasten der japanischen Marke Isuzu gebaut.

dpa/gms STUTTGART. Anfang der neunziger Jahre brachte Opel den Geländewagen Frontera auf den Markt. Ursprünglich wurde das Auto mit Teilen aus dem Technik-Baukasten der japanischen Marke Isuzu gebaut.

1995 und 1998 wurde der Frontera aber mit zwei Facelifts gründlich modernisiert, so die Sachverständigen-Organisation Dekra in Stuttgart. Heute ist der Opel eine erschwingliche Alternative im wachsenden Bereich der Geländewagen, urteilen die Experten.

Der Frontera bietet die wesentlichen Voraussetzungen eines geländetauglichen Automobils. Die Karosserie sitzt laut Dekra auf einem Leiterrahmen. Dazu gibt es Hinterradantrieb mit zuschaltbarer Vorderradtraktion plus einem so genannten Reduktionsgetriebe für schwereres Terrain. Wer härtere Geländefahrten bevorzugt, ist mit Modellen gut bedient, die mit einer Viskosperre an der Hinterachse ausgestattet sind.

Mitte der neunziger Jahre wurden die Bremsen und das Fahrwerk überarbeitet, 1998 dann der Antrieb. Seitdem lässt sich der Allradantrieb elektrisch zu- und abschalten. Außerdem kamen als neue Motoren ein 2,2-Liter Diesel-Direkteinspritzer mit 85 kW/115 PS sowie ein 3,2-Liter-V6-Benziner mit 151 kW/205 PS ins Programm. Beide Motoren sind nach Dekra-Angaben auch mit einem Automatikgetriebe kombinierbar.

Verfügbar ist der Frontera in zwei Karosserie-Varianten. Die fünftürige Langversion bietet mehr Platz und mehr Kofferraum (518 statt 300 Liter) sowie mit 2 600 Kilogramm eine deutlich höhere Anhängelast als der knapp 50 Zentimeter kürzere Frontera Sport (2000 Kilogramm). Dafür gilt der Sport-Dreitürer mit Soft- oder Hardtop als handlichere und optisch pfiffigere Ausführung, so die Dekra.

Eine robuste Technik zeichnet beide Varianten aus. Bei Hauptuntersuchungen zeigen die fünfjährigen Frontera laut den Dekra-Sachverständigen deutlich weniger Mängel als der Schnitt aller Fahrzeuge. Zu den häufiger beanstandeten Baugruppen zählen die Lenkung, Auspuff, Motor, Beleuchtung und Kraftübertragung.

Ein Frontera 2.2 Benziner in der Langversion aus dem Jahr 1998 wird laut Schwacke-Liste ab etwa 10 300 Euro angeboten - die Sportausführung ist ab rund 8 000 Euro zu haben. Ein vergleichbarer 2.2 DTI liegt bei 11 700 Euro, der Hardtop Sport bei etwa 9 400 Euro.

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