Peugeot Bebe
Startsignal für preiswerte Kleinwagen

Nur „einen Sous pro Kilometer“, so wirbt Peugeot für den Bébé Lion. Er wird zum ersten für breitere Käuferschichten erschwinglichen Kleinwagen.
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DüsseldorfBereits 1905 geht der Peugeot Bébé als Typ 69 in Produktion, zum ganz großen Verkaufsschlager und Marktführer in seiner Klasse wird jedoch erst die zweite Generation des Babys von Peugeot, der BP1. Der sportlich-schick gezeichnete und nur 2,62 Meter lange Zweisitzer ist als moderner Kleinwagen für die Stadt ebenso geeignet wie für die Reise.

Mit einem ebenso kräftigen wie sparsamen 0,9-Liter-Vierzylinder-Motor erreicht der 350 Kilogramm leichte Wagen eine Spitze von 60 km/h. Genug, um sogar Klassenerfolge bei damals legendären Rennen wie am Mont Ventoux zu erzielen.

„Für schmale Geldbeutel, ein Volks-Auto“ steht im Lastenheft für den Kleinwagen, der bei Peugeot 1911 kurzfristig die Nachfolge des ersten Bébé antreten soll. Eine fast ideale Konstellation ergibt sich, als der Konstrukteur Bugatti seinen neuesten Prototypen, einen serienreifen Kleinwagen mit der Entwicklungsnummer 19 anbietet. Schnell werden sich Peugeot und der im Elsass ansässige Ingenieur über einen Lizenzvertrag handelseinig.

Auch der Aufbau der Produktionslinie bei Peugeot erfolgt mit Unterstützung von Bugatti. Die Beziehungen zwischen den Partnern entwickeln sich so gut, dass die Zusammenarbeit auf weitere Modellreihen ausgedehnt erden soll. Pläne, deren Realisierung der Erste Weltkrieg verhindert. Der Bébé BP1 jedoch wird mit über 3.000 verkauften Einheiten ein früher Bestseller.

Das Startsignal für eine Fahrzeugreihe, die wie kaum eine andere für erschwingliche, sichere und umweltfreundliche Technologien der Löwenmarke steht: seit der Premiere des BP1 (Bugatti Peugeot Nummer eins) sind rund 20 Millonen Kleinwagen bis zu den aktuellen Modellreihen 107, 206+ und 207 verkauft worden.

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