Poggenpohl-Chef Elmar Duffner testet den neuen Volvo V 50
Ein hübsches Hinterteil

Seine Assistentin hat Elmar Duffner mit dem Volvo V50 bereits beeindruckt, bevor er schnellen Schrittes über den Parkplatz vor der Poggenpohl-Zentrale auf den Testwagen zugeht. „Sie hat vom Fenster aus geguckt und das tolle Heck bewundert“, sagt Duffner.

HB DÜSSELDORF. Der Küchenbauer aus Ostwestfalen versteht etwas von Design. Die edlen Kochstellen, die 350 Poggenpohl-Mitarbeiter hier produzieren, kosten im Schnitt 20 000 Euro und halten Jahrzehnte, bevor Kunden sich Ersatz anschaffen – da muss jeder Schubladengriff perfekt sitzen: „Sie brauchen Klarheit in der Linienführung“, erklärt der Geschäftsführer von Poggenpohl. „Wir müssen zeitlos sein.“ Daher leistet er sich eine eigene Designabteilung am Stammsitz in Herford.

Der Küchen-Chef mustert nun die Linienführung der schwedischen Gestalter, die den Wagen vorne sanft gerundet und mit einem besonders steilen Hinterteil versehen haben. „Das Design ist wirklich wesentlich besser geworden“, lobt der Möbelbauer. Das neue, sportlichere Konzept hat die amerikanische Konzernmutter Ford ihrer schwedischen Tochter für die besser verdienende Klientel verordnet.

Auch im Fahrersitz gefällt es Duffner. Es freut ihn, dass er sich sofort zurechtfindet mit den aufgeräumten Instrumenten. „Alles ist sehr klar angeordnet, man fühlt sich gleich wohl“, analysiert der Chef der westfälischen Küchenmanufaktur. „Das ist moderner europäischer Stil – wie bei Poggenpohl.“

Keine Spur mehr vom Schwedenpanzer früherer Tage, findet er. Privat lenkt er den größeren VolvoKombi V70, und die schwedische Marke hat mit dem neu aufgelegten kleinen Bruder V50 bei Duffner einen Stein im Brett. Trotz der anfänglichen Vertrautheit würgt er aber den Wagen im Rückwärtsgang mit heftigem Ruck ab: „Ich fahre nur noch Automatik“, entschuldigt er sich. Und lässt den Motor wieder an. „Früher dachte ich, das ist für Leute, die nicht Auto fahren können. Aber dann habe ich gemerkt, wie bequem es sein kann.“

Elmar Duffner steuert den Volvo behände in Richtung Autobahn, um die Kraft des 220-PS Aggregats auszutesten, das den Wagen in 6,9 Sekunden von null auf hundert spurten lässt. Auf der Landstraße sprintet er schon einmal probehalber in die Lücke hinter einem LKW.

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