Rahmenlose Türen und ungeteilte Fondfenster
BMW 120i als Dreitürer: Sportlicher Spritsparer

BMW schickt den 1er im Frühjahr in einer neuen Variante an den Start - der Kompaktwagen kommt als Dreitürer auf den Markt. Doch nicht nur die Karosserie ist neu.

dpa-infocom HAAR. Sowohl die Diesel- als auch die Vierzylinder-Benzinmotoren mit Direkteinspritzung wurden überarbeitet. Neue Technik soll beim Sprit sparen helfen. Zu den Innovationen gehören zudem eine Energie-Rückgewinnung beim Bremsen, eine Start-Stop-Automatik und eine Ganganzeige.

Der Neue wirkt schnittiger als der bekannte Bruder mit fünf Türen. Das kommt daher, dass die nun rahmenlosen Türen länger sind und die Fondfenster nicht durch einen Steg unterteilt wurden. Vorn fällt der Dreitürer - wie auch die 2007er-Variante des Fünftürers - durch eine neue Chromzierleiste im größeren unteren Lufteinlass auf. Die Scheinwerfer haben zudem einen dunkleren Hintergrund bekommen.

Das Einsteigen in den Fond ist für einen Dreitürer recht unkompliziert. In der zweiten Reihe gibt es zwei Einzelsitze mit einem Staufach in der Mitte oder, ohne Aufpreis, eine durchgehende Sitzbank für drei Mitfahrer. Wer hinten zu zweit reist, hat ausreichend Platz für die Knie und eine gute Kopffreiheit. Werden die Fondsitze nicht benötigt, kann die Lehne geteilt geklappt werden. Das vergrößert den Kofferraum vom 330 auf 1 150 Liter. Das Cockpit wurde leicht modifiziert und mit neuen Materialien gestaltet. Außerdem wird nun eine USB-Schnittstelle für die Audioanlage angeboten.

Komplett neuer Zweiliter-Otto-Motor

Die eigentliche Veränderung ist unter der Haube vonstatten gegangen: Der BMW 120i wird von einem neuen Zweiliter-Otto angetrieben. Der Motor leistet 170 PS bei 6 700 Touren. Eine Innovation ist die so genannte Brake Energy Regeneration - der fürs Bordnetz nötige Strom wird nur beim Bremsen oder Gaswegnehmen erzeugt. Das spart nicht nur Sprit, sondern stellt beim Beschleunigen die volle Leistung zur Verfügung. Zudem werden Nebenaggregate anstatt mit einem Keilriemen nun bedarfsgesteuert elektrisch betrieben, um den Energieverlust zusätzlich zu senken. So wird der Hydraulikdruck in der Servolenkung erst dann aufgebaut, wenn Lenkunterstützung nötig ist.

Zu den weiteren Modifikationen gehört die High Precision Injection genannte Benzin-Direkteinspritzung. Dieses System der zweiten Generation soll ohne Leistungseinbußen weniger Benzin verbrauchen. Möglich wird das durch den Magerbetrieb: Piezo-Injektoren befördern exakt so viel Kraftstoff in den Brennraum wie benötigt wird. Die punktgenaue Einspritzung ermöglicht eine effiziente Verbrennung.

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