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Rollender Inbegriff von Luxus

Der Begriff S-Klasse hat sich so etabliert, dass er auch außerhalb der Autobranche als Synonym für ein Top-Produkt steht. Vor allem bezeichnet er aber ein Auto von Mercedes, von dem Generationen von Autofahrern träumen.

dpa/gms STUTTGART. Der Begriff S-Klasse hat sich so etabliert, dass er auch außerhalb der Autobranche als Synonym für ein Top-Produkt steht. Vor allem bezeichnet er aber ein Auto von Mercedes, von dem Generationen von Autofahrern träumen.

Eine Chance für den Einstieg in die Oberklasse zu günstigeren Preisen bildet ein anstehender Modellwechsel, nach dem die Gebrauchtpreise des Vorgängers meist sinken.

Die Sachverständigenorganisation Dekra in Stuttgart weist aber darauf hin, dass auch eine S-Klasse nicht unzerstörbar ist und daher beim Gebrauchtkauf nicht unbesehen zugegriffen werden sollte.Ein Vorzug der Limousine ist den Sachverständigen zufolge ihre klassentypisch gute Verarbeitung. Auch ein geräumiger Innenraum mit hochwertiger Ausstattung sowie guter Fahrkomfort werden positiv vermerkt.

Ein weiterer Punkt ist die umfangreiche Sicherheitsausstattung. Allerdings zählt laut Dekra die noch aktuelle und 1998 eingeführte Modellgeneration mit der Bezeichnung W 220 zu jenen modernen Auto, die manchmal Probleme mit der Elektronik haben. Zu beachten ist beim Liebäugeln mit einem großen Mercedes auch, dass so ein Fahrzeug vergleichsweise hohe Unterhaltskosten verursacht.

Im Jahr 2002 gab es ein Facelift, das Änderungen an Motorisierung und Ausstattung mit sich brachte. Das Motorenangebot umfasst Aggregate, die durchweg flottes Vorankommen erlauben. Schon im Basismodell S 320 sorgt ein Sechszylinder mit 165 kW/224 PS für Vortrieb. Darüber rangieren Achtzylindermotoren, die Spitze bildet ein Zwölfzylinder mit 368 kW/500 PS - oder ein gleich starker Achtzylinder im sportlichen S 55 AMG. Auch Diesel gibt es für gebrauchte S-Klassen, sie leisten 145 kW/197 PS bis 184 kW/250 PS.

Weil eine Luxuslimousine meist recht viel Gewicht mit sich herumschleppt, empfiehlt die Dekra, auf Verschleiß am Fahrwerk zu achten: Die Spurstangenköpfe könnten ausgeschlagen sein.

Der Kauf einer gebrauchten S-Klasse setzt trotz des anstehenden Modellwechsels einiges an Geldmitteln voraus: Ein S 430 aus dem Jahr 1998 wird laut Schwacke-Liste immer noch mit 22 100 Euro gehandelt, das Einstiegsmodell S 320 aus dem Jahr 1999 mit 23 300 Euro. Das Topmodell S 600 L aus dem Jahr 2002 kostet gut 64 000 Euro, einen Diesel S 320 CDI aus dem Jahr 2001 gibt es für 28 900 Euro.

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