Skoda Karoq 2.0 TDI 4x4 Dieser Tscheche gefällt im Gelände

Die Zeiten polarisierender Modelle sind vorbei. Auch Skoda setzt konsequent auf den SUV-Trend. Eine Ausfahrt im Yeti-Nachfolger Karoq.
  • Mario Hommen
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Mit dem SUV-Format liegt der Skoda Karoq voll im Trend Quelle: Skoda
Geländegänger

Mit dem SUV-Format liegt der Skoda Karoq voll im Trend

DüsseldorfWohl nicht wenige dürften dem mittlerweile eingestellten Skoda Yeti nachtrauern. Doch mit dem Karoq hat Skoda Ende 2017 einen mehr als würdigen Nachfolger in den Dienst gestellt. Nicht alles aber doch vieles macht das neue SUV-Modell besser als sein Vorgänger mit der eigenwilligen Hochdachkombi-Silhouette.

Im Vergleich zu diesem baut der Karoq zwar einige Zentimeter flacher, überragt ihn dafür mit 4,38 Meter um gut 16 Zentimeter in der Länge. Wie im SUV-Segment üblich, hat Skoda die leicht hochbeinige Kompaktkarosserie mit Robustheit suggerierendem Zierrat aufgepeppt. Außerdem verleihen fein ausgearbeitete Charakterlinien im Blech sowie ein schicker LED-Lidstrich in den Scheinwerfern dem Fahrzeug einen zeitgemäßen, durchaus edlen Touch. Eher eine Spielerei ist die Lichtprojektion des Markennamens auf dem Boden, wenn man die vorderen Einstiegstüren öffnet, um den Innenraum zu entern.

Dort kann der Karoq ebenfalls Eindruck schinden. Zumindest in der getesteten Ausstattung Style sind Materialien und Verarbeitung auf gehobenem Niveau. Armaturenbrett und Türen hat Skoda großzügig mit haptisch angenehmen Softoberflächen eingekleidet. Hochglanz-Applikationen, ein schickes Ambientelicht, Leder und dezentes Chromzierrat sorgen zusätzlich für Wohlfühlatmosphäre. Besonders imposant und außerdem edel wirkt der große Touchscreen für das rund 2.300 Euro teure Infotainment-System Columbus.

Kennen wir uns nicht irgendwoher?
Skoda hat den erfolgreichen Yeti in die ewigen Jagdgründe geschickt
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Das Kompakt-SUV mit dem eigenständigen Design war so beliebt, dass Skoda seit 2009 pro Jahr weltweit über 100.000 Stück verkaufen konnte, 20.000 allein davon in Deutschland. Der Nachfolger heißt nun Karoq, ist Anfang November 2017 ab ca. 21.000 Euro erhältlich.

Er soll „die Verkaufszahlen des Yeti deutlich toppen“, so Skoda-Chef Bernhard Maier. Das dürfte gelingen, denn der Karoq sieht aus, wie ein kleiner Kodiaq, der ja bereits nach wenigen Monaten zum Bestseller avancierte...

Und wofür steht nun Karoq?
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Wie beim großen Bruder Kodiaq, stammt der Name von den Ureinwohnern aus dem Westen des US-Bundesstaates Alaska und bedeutet so viel wie Pfeil, wie der grüne, geflügelte im Skoda-Logo. Karoq steht aber auch für die englischsprachigen Begriffe Car und Rock, also Auto und Felsen, was wohl eindeutig die Geländefähigkeit des schnörkellosen Allrounders unterstreichen soll. 

Er basiert auf dem Seat Ateca
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Der Karoq ist 4,38 Meter lang, 1,84 Meter breit und 1,61 Meter hoch, das sind nahezu die Maße des Konzernbruders Seat Ateca. Kein Wunder, Skodas Kompakt-SUV basiert auf dem selbstbewussten Spanier und wird zusammen mit ihm im tschechischen Skoda-Werk Kvasiny gefertigt.

Aber traditionell hat ein Skoda immer etwas Besonderes zu bieten
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Hier ist es der variable und doppelbödige Kofferraum mit einem Mindestvolumen von 521 Litern, wenn die zweite Reihe umgeklappt wird, sind es gar 1.630 Liter.

Blick in den sehr variablen Laderaum
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Mit der verschieb- und ausbaubaren, aber aufpreispflichtigen Vario-Flex-Rückbank wird der Stauraum zwar noch variabler, aber dann gibt es eine unschöne und unpraktische Stufe hinter der zweiten Sitzreihe.

Dreiteilige Vario-Rückbank
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Vorteil der dreiteiligen Vario-Rückbank: Der Karoq wird mit 1.810 Liter Fassungsvermögen zum Kleintransporter. Und auf allen fünf Sitzplätzen finden auch großgewachsene Passagiere viel Platz.

Skoda Karoq
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Zum Marktstart stehen fünf Triebwerke, zwei Benziner und drei Diesel, allesamt mit Turboaufladung zur Verfügung. 

Das zentral im Armaturenbrett befindliche, hochauflösende 9,2-Zoll-Display überzeugt mit schneller Reaktionszeit und feiner Grafik. Die Bedienlogik ist zudem weitgehen intuitiv. Außerdem lassen sich dank der aktuelle Konnektivitätsstandards Apple Carplay und Android Auto Smartphones sowie Echtzeit-Verkehrsdaten in die Routenführung einbinden. Neben Navi- und Audiosystem kann man über den Bildschirm auch etliche Fahrzeugfunktionen steuern, was den Verzicht auf eine Reihe von sonst üblichen Direktwahltasten im Cockpit erlaubt. Entsprechend aufgeräumt präsentiert sich die Mittelkonsole, die allerdings in leicht verwirrend großer Zahl Tasten für die Klimaautomatik aufweist.

Besonders großes Lob verdient der Karoq in Sachen Platzangebot und Variabilität. Vorne können selbst größere Fahrgäste bequem sitzen. Neben reichlich Entfaltungsspielraum für Kopf und Beine bietet außerdem die Mittelkonsole großzügige Ablagemöglichkeiten für Kleinkram. Sogar im Fond kommen erwachsene Gäste kommod unter. Wird etwas mehr Platz im mindestens 479 Liter großen Kofferraum benötigt, lassen sich die Sitze der Rückbank in Längsrichtung nach vorne schieben oder die Rückbanklehne dreiteilig nach vorne klappen.

Wer rund 400 Euro in das Varioflex-Sitzsystem investiert, kann darüber hinaus das Gestühl nach vorne wickeln oder sogar ausbauen. Letzteres ist zwar umständlich, doch kann so der Stauraum auf über 1.800 Liter vergrößert werden. Eine große Laderaumöffnung, kleine Zusatzstaufächer, Taschenhaken, eine gegen Aufpreis umklappbare Beifahrersitzlehne und die elektrisch öffnende Heckklappe runden das positive Nutzwertkapitel ab. Wer dem als Raumriese einst gelobten Yeti nachtrauert, findet im Karoq jedenfalls einen mehr als würdigen Nachfolger.

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