Skoda Octavia: Clevere Alternative in der Kompaktklasse

Skoda Octavia
Clevere Alternative in der Kompaktklasse

Was für VW der Golf, ist für Skoda der Octavia: das Kernmodell der Marke. Nun kommt die neue Generation des tschechischen Erfolgsmodells auf den Markt. Wird sie den hohen Erwartungen gerecht?

BerlinOhne die kompakte Limousine Octavia hätte es die tschechische VW-Tochter Skoda weder an die Spitze der Importwertung, noch auf weltweit fast eine Million Zulassungen gebracht. Kein Wunder also, dass die Erwartungen groß sind, wenn Mitte Februar zu Preisen ab 15.990 Euro die dritte Generation des Erfolgswagens in den Handel kommt. Einiges spricht dafür, dass der neue Octavia den Erwartungen gerecht wird: Er ist größer geworden und bietet somit innen mehr Raum. Das Beladen ist nun praktischer.

Und der Wagen ist schicker als sein Vorgänger. Hinzu kommt: Der Tscheche kostet weniger als der Golf, der in der gleichen Klasse antritt und ebenfalls aus dem Modularen Querbaukasten (MQB) von VW entwickelt wurde. Das alles sind gute Voraussetzungen, um sich unter den Kompaktmodellen noch mehr in den Vordergrund zu schieben.

Allerdings ist "kompakt" beim Octavia so eine Sache: Er ist fünf Zentimeter breiter, der Radstand wächst um elf und die Länge um neun Zentimeter auf klassenunübliche 4,66 Meter. Die Folge: Zusammen mit dem schnörkellosen Design kann er es optisch fast mit Autos wie dem Audi A4 (4,70 Meter) oder dem VW Passat (4,80 Meter) aufnehmen.

Innen viel Platz und Nützliches

Vom neuen Format profitieren alle Insassen: Vorne hat man es luftig und bequem, im Fond müssen auch Erwachsene nicht die Knie anziehen. Und der überaus große Kofferraum sticht so manchen Kombi aus: 590 Liter bei voller Bestuhlung, 1.590 Liter bei umgeklappter Rückbank.

Wie schon beim Rapid setzen die Tschechen auch beim Octavia auf clevere Ideen: Statt in den Aschenbecher stopft man Kaugummipapiere jetzt in einen Mülleimer in den Türtaschen. Für Handy und mp3-Player gibt es eine Halterung. Der Eiskratzer steckt griffbereit im Tankdeckel, die Warnwesten lagern unterm Sitz, und im Kofferraum helfen ein Dutzend Haken und Haltenetze bei der Kleinteile-Logistik.

Die Materialien muten solide an, die Verarbeitung ist gut und erinnert nicht mehr an das Billigambiente der ersten Octavia-Generation. Zu spüren bekommen Kunden den Qualitätssprung beim Preis: Zwar ist das Basismodell ein paar hundert Euro billiger als der günstigste VW Golf. Doch wer die Limousine mit mehr Ausstattung und stärkeren Motoren ordert, ist leicht mehr als 35.000 Euro los.

Seite 1:

Clevere Alternative in der Kompaktklasse

Seite 2:

Zum Start acht Motoren

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%