Skoda Superb Combi
Mit großer Klappe auf Erfolgskurs

Skoda bringt den dritten Kombi seiner Modellpalette auf den Weg: Nach Fabia und Octavia gibt es ab Ende Januar auch den Superb mit großer Klappe. Haben die beiden ersten Modelle vor allem Kleinfamilien und Preisfüchse angesprochen, zielt die tschechische VW-Tochter diesmal auf Aufsteiger und Außendienstler, die auch ein wenig Luxus suchen.

dpa HAMBURG. Skoda setzt beim Superb auf eine ausgesprochen gründliche Verarbeitung und liebevolle Materialauswahl: Hinter dem Lenkrad fühlt man sich auf Anhieb wohl, jeder Schalter und Hebel liegt gut zur Hand. Wo man den Wagen anfasst, fühlt er sich gut an. Nur an Details wie den Kunststoffbezügen auf den Konsolen merkt man noch einen Unterschied zu den viele tausend Euro teureren Modellen der Nobelhersteller.

Gleichgezogen hat Skoda zum Teil auch bei der Ausstattung: Die üblichen Airbags und Assistenzsysteme sind Standard, Extras wie Navigation oder Lederpolster längst etabliert. Nun sind sogar noch ein schlüsselloses Zugangssystem sowie ein großes Panoramadach verfügbar. Das schafft vor allem im Fond ganz neue Perspektiven und stützt das angenehme Raumgefühl, das auch vom großen Radstand und der üppigen Kniefreiheit lebt. Taugt der Rücksitz sonst oft nur als Strafbank, sitzen hier die Hinterbänkler wie in der ersten Reihe.

Einer der größten Kombis in seinem Segment

Doch ungeschlagen ist der Kombi vor allem beim Transport von Kisten und Koffern. Weil der Superb schon als Limousine stattliche 4,84 Meter misst, mussten die Tschechen den Wagen gar nicht mehr strecken, um einen rekordverdächtigen Laderaum zu schaffen: 633 Liter schluckt er schon bei aufrechter Rückbank. Und wenn die beiden asymmetrischen Hälften flach liegen, gehen bis zu 1 865 Liter hinein. Viel mehr bietet in dieser Klasse keiner.

Dabei macht Skoda Kofferträgern die Arbeit leicht: Die Ladekante ist niedrig, die Klappe groß und breit, und der Boden ist eben. Die Laderaumabdeckung schnurrt schon beim bloßen Antippen zurück und in den optionalen Schienen gleiten variable Befestigungssysteme, die bei der Ladungssicherung helfen. Wer beim Einladen die Hände voll hat, kann die Klappe auf Knopfdruck sogar elektrisch auf- und zugleiten lassen. Der buchstäblich hellste Einfall der Entwickler ist allerdings die kleine Leuchte in der Seitenwand, die man auch herausnehmen und als Taschenlampe benutzen kann.

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