Subaru Legacy Outback
Das erfolgreichste Allradauto der Welt

Als der japanische Autobauer Subaru vor 15 Jahren den Legacy Outback an den Start brachte, war die Kreuzung aus Geländewagen und Kombi noch etwas vollkommen Neues. Heute dagegen ist "Crossover" in aller Munde und die Konkurrenz größer denn je. Deshalb schickt Subaru den hochbeinigen Lastenträger im Abenteuerlook jetzt gemeinsam mit seinen zivilen Ablegern in die nächste Runde.

dpa-infocom HAMBURG. Mit eleganterem Design, größerem Format und einem neuen Getriebe soll sich der grundsätzlich mit Allradantrieb bestückte Kraxel-Kombi gegen Autos wie den Volvo Xc70, Audi A4 Allroad und Saab 9-3x behaupten. In der deutschen Zulassungsstatistik könnte ihm das schwer fallen. Doch global hat der Japaner leichtes Spiel: Zusammen mit Limousine und Kombi kommt die mittlerweile 20 Jahre alte Legacy-Baureihe auf über 3,6 Mill. Verkäufe und ist damit das erfolgreichste Allradauto der Welt.

Zwar ist der Outback der Nachzügler in der Modellfamilie. Doch macht er die Vorteile des Legacy anschaulicher als seine biederen Brüder: Dank höherer Bodenfreiheit und eingebautem Traktionsvorteil wird er zum Typ für jedes Terrain. Dass die Karosserie ringsum mit auffälligen Kunststoffleisten beplankt wird, gibt dem Kombi nicht nur den verwegenen Look eines Abenteurers. Das schützt ihn auch vor den üblichen Gefahren in der Großstadt: Hohe Bordsteine, die Türen eines unachtsamen Parkplatznachbarn oder schlecht geschnittenes Buschwerk am Wegesrand können ihm damit weniger anhaben. Und dass serienmäßig eine Dachreling montiert wird, ist ja auch kein Schaden.

Ein Typ für jedes Terrain

Mit dem Generationswechsel hat Subaru das Design gründlich überarbeitet und dem Outback wie der gesamten Legacy-Familie mehr Präsenz verschafft. Das einst unscheinbare Mauerblümchen bekommt mit einem großen Chromgrill und großen Scheinwerfern ein Charaktergesicht, das sich selbst Fahrer deutscher Dienstwagen einprägen sollten.

Aufgefrischt wurde auch der Innenraum. Das Cockpit soll mit der aufwendigen Mittelkonsole an ein Flugzeug erinnern. Dazu gibt es bequeme Sitze und ein ordentlich sortiertes Bediensystem: Alles, was man zum Fahren braucht, liegt gut zur Hand. Doch bleibt es auch mit den neuen Formen bei den alten Farben, die vor allem aus dem grauen Spektrum stammen und daher recht langweilig sind.

Auf der Optionsliste fehlt die moderne Technik

So unzeitgemäß wie Farb- und Materialauswahl ist auch die Ausstattung: Wichtige Sicherheitsmerkmale wie sechs Airbags und ESP sind zwar Standard, und zur Navigation gibt"s eine Rückfahrkamera. Jedoch sucht man Innovationen wie einen Tempomat mit Abstandsregelung, eine Hilfe bei der Spurführung oder einen Assistenten für den Toten Winkel vergebens.

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