Susanne Fröhlich fährt den Porsche Boxster S
Schönes, sattes Geräusch

Es ist nicht der Nebel des Grauens. Es ist nur der Nebel in Oberreifenberg. Der Porsche Boxster S schleicht im Schneckentempo durch das fast 700 Meter hoch gelegene Dorf am Rande des Feldbergs, auf der Suche nach der Weekend-Journal-Autotesterin Susanne Fröhlich.

HB DÜSSELDORF. Sicht zehn Meter. Ein Temperatursturz innerhalb von 24 Stunden von 31 auf zwölf Grad hat frühsommerliche Wetterkapriolen ausgelöst. Da taucht plötzlich eine blonde Frau am Straßenrand auf und winkt. Die Testfahrerin ist gefunden.

Gut gelaunt steigt die Bestsellerautorin den Porsche. Neugierig streifen die Blicke durch den Innenraum. „Ziemlich klein alles. Für größere Handtaschen könnte es problematisch werden, kleinere müsste der Gatte halten“, sagt sie und lächelt.

Es folgt der kurze Blick zur Schaltung. Keine Automatik. Susanne Fröhlich scheint etwas irritiert, denn seit Jahren ist sie kein Schaltgetriebe mehr gefahren. Ihren 10-Zylinder-Touareg und das Saab Cabrio schaltet sie gar nicht mehr. Im Boxster dagegen muss die Kupplung getreten werden. „Aber das kriegen wir schon“, sagt Fröhlich und dreht den Zündschlüssel herum.

Unser Testfahrzeug spurtet los. „Ein schönes, sattes Geräusch“, attestiert Fröhlich ihrem Gefährt. Wohl wahr, ein kleiner Tritt auf das Gaspedal, und das kehlige Brummen des Boxsters will kein Ende nehmen. Fröhlich gefällt das, als sie ihre Hausstrecke, die kurvige Feldberg-„Höhenstraße“, hinunter bis nach Königstein fährt.

„Es gibt hier viele hakelige Kurven. Und nur zwei Stellen, an denen man überholen kann“, sagt die Buchautorin. Dass sich nicht alle an die gebotene Vorsicht auf dieser Strecke halten, beweisen Kreuze am Rande der Fahrbahn – stumme Zeugen tragischer Ereignisse.

Wenn wir solch eine „Mahnstätte“ passieren, hält unsere Testerin jedes Mal inne und nimmt den Fuß leicht vom Gaspedal.

In solchen Situationen zeigt sich auch der Boxster als mitfühlender Partner. „Beim Gasgeben denke ich immer, ich fahre viel schneller. Aus gefühlten 120 Stundenkilometern werden in der Realität 80 km/h“, stellt Fröhlich schon nach wenigen Kilometern fest.

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