Suzuki Swift Weniger ist mehr

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Mit drei Zylindern vorn dabei
Bei der Ausstattung wurde aufgerüstet: Zu den Highlights gehören ein großes Touchscreen-Infotainment-System und ein neues Sicherheitssystem mit Laser- und Kamerasensor. Quelle: dpa
Suzuki Swift

Bei der Ausstattung wurde aufgerüstet: Zu den Highlights gehören ein großes Touchscreen-Infotainment-System und ein neues Sicherheitssystem mit Laser- und Kamerasensor.

(Foto: dpa)

Downsizing - das war nicht nur die Maxime bei den Abmessungen, sondern auch beim Antrieb. Neben einem Vierzylinder mit 1,2 Litern Hubraum und 66 kW/90 PS sowie der in dieser Klasse seltenen Option auf Allradantrieb bietet Suzuki nun für 16 940 Euro aufwärts erstmals auch einen Dreizylinder an. Der Motor hat nur einen Liter Hubraum, kompensiert das aber mit einem Turbo und hat bei 82 kW/112 PS und bis zu 170 Newtonmeter mit dem Fliegengewicht buchstäblich leichtes Spiel. Erst recht, wenn man ihn als SHVS bestellt.

Dann gibt es statt des normalen Anlassers einen besonders starken Riemengenerator, der dem Motor beim Anfahren und Beschleunigen unter die Arme greift. Wer geschickt am leider nur fünfstufigen Schaltgetriebe agiert, kommt so in 10,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht bei Vollgas immerhin 195 Sachen. Und weil er beim Abbremsen den Strom für seinen nächsten Spurt produziert, senkt er auch den Verbrauch und macht den Diesel beinahe überflüssig.

Zwar stand die Abrüstung offenbar ganz oben auf der Agenda von Suzuki. Doch zumindest bei der Ausstattung haben die Japaner eine entgegengesetzte Strategie verfolgt. Nicht umsonst haben sie ein großes Touchscreen-Infotainment-System mit Apple Carplay und Android Auto eingebaut und ihr Sicherheitsangebot deutlich erweitert.

Der Swift ist zwar etwas kleiner, bietet innen trotzdem mehr Platz. Davon profitieren die Hinterbänkler und der Kofferraum. Dieser wächst um 54 Liter. Quelle: dpa
Suzuki Swift

Der Swift ist zwar etwas kleiner, bietet innen trotzdem mehr Platz. Davon profitieren die Hinterbänkler und der Kofferraum. Dieser wächst um 54 Liter.

(Foto: dpa)

So gibt es nun einen Radartempomaten mit Abstandsregelung und eine Kombination aus Kamera und Laserscanner, die bei der Spurführung hilft, die City-Notbremse steuert, das Fernlicht aktiviert und den Fahrer warnt, wenn seine Aufmerksamkeit nachlässt. Nur für eine liebevolle Materialauswahl hat es am Ende offenbar nicht mehr gereicht. Vor allem jenseits des Cockpits sind die Kunststoffe deshalb hart und schmucklos und die Verkleidung wirkt oft billig.

Fazit

Weniger Hubraum, aber mehr Fahrspaß und zugleich mehr Effizienz; weniger Länge und trotzdem spürbar mehr Platz; mehr Technik bei weniger Gewicht - selten hat ein Hersteller das Downsizing so konsequent zu Ende gedacht wie Suzuki. Erst recht nicht bei einem Kleinwagen. So beweist der Swift, dass weniger tatsächlich mehr sein kann und wird zu einer echten Alternative im Großstadt-Dschungel.

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