Suzuki Vitara: Der bringt Farbe in den Großstadt-Dschungel

Suzuki Vitara
Der bringt Farbe in den Großstadt-Dschungel

Für gewöhnlich tragen die Autos von Suzuki ein dezentes Grau - vor allem im Innenraum. Doch wenn im Frühjahr der Vitara als Erfinder des Lifestyle-Geländewagens zurückkehrt, dann treibt er es erstmals richtig bunt.
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BerlinAtlantis Türkis, Horizont Orange, Savannah Elfenbein - so fantasievolle Namen hat man auf der Palette von Suzuki bislang vergeblich gesucht. Und so farbenfröhliche Lacke sind den Japanern in den letzten Jahren selten aufs Blech gekommen. Dass es die Marke plötzlich so bunt treibt, hat einen einfachen Grund: Sie will sich bei der Lifestyle-Kundschaft in Erinnerung bringen und so ihren Kundenkreis erweitern.

Als Gedankenstütze dient dabei ein Auto, das vor fast 30 Jahren schon einmal einen Trend gesetzt hat: der Vitara. Damals eines der ersten SUV für Stadt und Strand statt Wüste und Wildnis, soll er nach über zehn Jahren Pause das Feld der Großstadtgeländewagen von hinten aufrollen. Der Verkauf beginnt im März und die Preise dürften knapp unter 20 000 Euro starten.

Für den farbenfrohen Ritt auf der Lifestyle-Welle belassen es die Japaner aber nicht bei 15 verschiedenen Lacken auf dem muskulös geformten Blech. Darüber hinaus gibt es die Option auf verschiedene Zweifarblackierungen und unterschiedlich eingefärbte Anbauteile für außen sowie Konsolen mit verschiedenen Mustern für innen.

Selbst die Zierringe um Lüfter und Cockpit sowie das Ziffernblatt der Uhr bietet Suzuki in mehreren Farben an. Wer seinen Gestaltungsdrang dann noch immer nicht zur genüge ausgelebt hat, der kann auch noch zwei Styling-Pakete bestellen, mit denen der Vitara ein bisschen abenteuerlicher oder noch urbaner aussieht.

Die ganze Farbenfreude kann nicht vollends über den zurückhaltenden japanischen Charakter des Geländewagens hinwegtäuschen: Pianolack hin, Elfenbein-Imitat her - zwischen all dem Zierrat findet man noch immer erschreckend viel graues, grob genarbtes Plastik. Auch die Grafiken des Bordcomputers erinnern verdächtig an den ersten Anlauf in den Achtzigern.

Aber es sind nicht nur die Farben und Formen, mit denen sich der Suzuki Freunde machen will. Sondern er ist peppig, poppig und praktisch. Schließlich haben die Japaner auf kleiner Fläche überraschend viel Raum geschaffen. So kann man bei 4,17 Metern Länge und 2,50 Metern Radstand auch hinten halbwegs ordentlich sitzen und im Kofferraum auf zwei Etagen bis zu 375 Liter Gepäck verstauen.

Außerdem überrascht der Vitara zumindest teilweise mit einer ungewöhnlich fortschrittlichen Ausstattung: Es gibt in dieser Klasse nicht viele, die automatisch den Abstand regeln, im Notfall selbstständig bremsen oder mit LED-Strahlern in die Nacht leuchten. Auch das Navigationssystem mit großem Touchscreen, Rückfahrkamera und umfassender Smartphone-Integration macht einen guten Eindruck.

Aber genau wie bei der Farbenfreude leistet sich Suzuki auch bei der Ausstattung ein paar Patzer: Extras wie eine Spurführungshilfe zum Beispiel, den elektronischen Blick in den Toten Winkel oder eine Einparkautomatik sucht man ausgerechnet im Geländewagen für den Großstadtdschungel vergebens.

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{SNeues Modell mit bekannter Technikeitenumbruch-Titel}

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