Tern Vektron im Pedelec-Test
Kannste knicken!

Im Eco-Modus sind über 100 Kilometer drin

In nahezu jeder Situation ist man mit dem Vektron dennoch flott unterwegs. Meist stehen um 25 km/h auf dem Digitaltacho, egal ob man im Eco-, Touren- oder Sportmodus fährt. Geht es bergauf oder aus einem anderen Grund langsamer voran, hat die leichtgängige und präzise schaltbare zehnstufige Deore-Kettenschaltung von Shimano stets die optimale Übersetzung parat.

Wer allerdings Anstiege mit 25 Sachen nehmen will, muss kräftig in die Pedale treten. Bergab erreicht man leicht auch mal 40 km/h. Selbst im Temporausch lässt das Vektron keine Unsicherheit aufkommen, da, wie bereits erwähnt, der Rahmen extrem stabil ist, was auch einhändiges oder freihändiges Fahren erlaubt. Ein Gefühl perfekter Kontrolle vermitteln zudem die hydraulischen Scheibenbremsen von Shimano, die optimal dosierbar sind, feinfühlig arbeiten und extrem gut verzögern.

Doch kann man auch Terns Reichweitenversprechen trauen? Dank der drei Antriebsmodi hat der Fahrer die Wahl zwischen hoher Reichweite und erhöhtem Kalorienverbrauch, oder kurzer Reichweite ohne Schweißbildung. Egal welchen Unterstützungsgrad, praktisch sind wir mit dem Vektron mit vollem Akku auf ebener Strecke immer über 60 Kilometer weit gekommen.

Im Eco-Modus sind sogar über 100 Kilometer drin. Hier hat Tern also keineswegs übertrieben. Der leicht abnehmbare, abschließbare Stromspeicher lässt sich zudem in wenigen Stunden an der Steckdose wieder aufladen.

Eigentlich bietet das Vektron damit ideale Voraussetzungen für Berufspendler, deren Arbeitsweg neben einer Zugfahrt auch eine längere Radstrecke beinhaltet. Ein reichweitenstarker und den Fahrer nicht übermäßig fordernder E-Antrieb kann da ein echter Vorteil sein.

Und dann ist das Vektron auch noch betont alltagstauglich. Zum Serienumfang gehören ein praktischer Gepäckträger, Schutzbleche und eine von der Traktionsbatterie gespeiste Lichtanlage. Außerdem bietet Tern im Zubehör einige clevere Taschenlösungen, dank derer der Stromer fast schon Lastenradqualitäten bieten kann.

So gesehen erscheinen die von Tern geforderten 3.000 Euro für das Vektron keineswegs übertrieben. Wer ein Pedelec mit Bosch-Mittelmotor will, darf ohnehin keine Schnäppchen erwarten. Darüber hinaus ist der Vollblut-Stromer voll ausgestattet, sehr solide gemacht und praktischer Weise klappbar.

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