Tesla hat die ersten 30 Exemplare seines Model 3 ausgeliefert. Doch wie schlägt sich das heiß erwartete Elektroauto auf der Straße? Ein Testbericht zeigt: Konkurrenten wie Mercedes und BMW sollten sich warm anziehen.

Kommentare

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  • @Martin Bruch:
    Sie haben falsch zitiert bzw. übersetzt. Der Akku hat eine Garantie von 8 Jahren bzw. 160.000km (100.000 Meilen) und nicht 100.000km wie Sie geschrieben haben...
    Im Prinzip gebe ich Ihnen aber Recht, dass ein E-Auto beim derzeitigen Stand der Akku-Technik zumindest für Vielfahrer noch nicht alltagstauglich ist, sondern in erster Linie als Statussymbol für entsprechende Ideologen bzw. Populisten dient.

  • Warum gibt Tesla keine technischen Daten an, warum werden die ersten Autos nur an Mitarbeiter vergeben? Da muss man große Fragezeichen setzen. Offensichtlich gibt es viel zu verbergen und viel Unsicherheit. Was sollen Angaben über die Reichweite? "Bis zu" heißt, dass man dann auch bei viel weniger Entfernung liegen bleibt. Versuchen Sie mal, etwas Konkretes über das Auto zu erfahren, Auf der Tesla Seite ist das alles, was veröffentlicht wird (s. unten). Immerhin weiß man, dass nach 100.000 km eine neue Batterie für einen fünfstelligen Betrag fällig ist.
    Wer die Tesla Religion liebt kann kaufen, wer etwas Verstand hat, sollte gewarnt sein.

    Which features come standard with Model 3 for $35,000? Model 3 is designed to be the safest car in its class, with 220 miles of range, and zero to 60 mph acceleration in 5.6 seconds. Standard features also include full self-driving hardware, Supercharging capability, a rear glass roof, a 15” touchscreen display, Wi-Fi and LTE internet connectivity, free over-the air software updates, full LED lighting, and an 8-year, 100,000 mile battery warranty.

  • Wo bleibt eigentlich der Testbericht über den obligatorischen Crashtest des TESLA3. der hat schon schon so manche Träume platzen lassen. Warten wir mal ab. Die Euphorie wird sicherlich schnell durch die Realitäten des Marktes relativiert.

    Die Deutschen Hersteller sind entgegen der verbreiteten Meinung besser aufgestellt was die E-mobilität betrifft als behauptet wird. Die Problematik ist die mangelnde elektrotechnische Infrastruktur. Versuchen Sie mal in einem normalen Wohngebiet oder sogar in einer Großstadt tausende oder zehntausende Auto über Nacht aufzuladen. Die Netze brechen Ihnen sehr schnell zusammen und die Menschen können nicht mehr kochen oder heizen. Selbst die Ladestationen helfen da nicht. In USA hat es schon Streit um die Ladestationen gegeben. Was glauben Sie ist dann in der deutschen Presselandschaft los? Der Hebel muss anders angesetzt werden. Infrastruktur und E-mobilität muss sich harmonisch entwickeln und nicht durch populistisch gesteuerte Meinungsmache gegen Diesel oder Kartellvorwürfe. Grenzwerte in den Innenstädten sind willkürlich gesetzt und nicht wissenschaftlich bewiesen. Wie kommt es dann, das die Grenzwerte in Büroräumen um ein vielfaches höher sind. Dort halten wird uns in der Regel länger auf als auf der Straße.
    Populistische Meinungsmache gießt nur Öl ins Feuer und verblendet die Sicht.

    Nachdenken, strukturiert diskutieren, Lösungen finden, planen und entscheiden. Das zeichnet gute Ingenieure und gute Politik aus.

  • Herr Karl-Werner Bluhm 01.08.2017, 09:55 Uhr
    <<Das Auto mit E-Antrieb wird den Otto- bzw. Dieselmotor ablösen, kein Zweifel.>>

    Kein Zweifel? Der Diesel ist tot, daran habe auch ich keinen Zweifel. Aber das heißt nicht, dass er durch ein ebenso untaugliches System abgelöst wird. Und was die Brennstoffzelle angeht (die bei Ihnen offenbar auch unter "E-Antrieb" eingeordnet wird): Sie ist die Energie der Zukunft - und wird es auch bleiben! Diese Weisheit stammt übrigens noch aus der Zeit des "Neuen Marktes" 1999/2000.

    <<Wer E-Autos mit Batterie kauft macht m.E. nach einen Fehler - es sei denn Geld spielt keine Rolle.>>

    Der Satz hat mir wirklich gefallen! Was glauben Sie denn, könnte es sonst noch für eine Gruppe geben, die solche Autos kauft?

  • @Herr Karl-Werner Bluhm 01.08.2017, 09:55 Uhr
    Eine Wasserstofftankstelle kostet ca. 1Mio €. "Umrüsten" können sie maximal den Verkaufsraum. Dazu die ganze Logistik mit LKW. Wasserstoff macht für mich nur Sinn als Stromspeicher, also Power-to-Gas.
    Sie gehen von der heutigen Batterietechnologie aus. Toyota hat für 2022 die Feststoffbatterie angekündigt. Das bedeutet 3x mehr Leitungsdichte (also Fahrzeuge mit über 1000km Reichweite), schnellere Ladung und keinerlei Probleme mehr mit Temperatur. Wer braucht da noch Wasserstoff im Auto? Und ich sehe keinen Grund, warum man bspw. die Batterie bei alten Autos nicht tauschen könnte. Bei den Reichweiten können auch sehr viele Fahrzeuge ausschließlich an der heimischen Solaranlage geladen werden.

  • Herr Grutte Pier - 01.08.2017, 08:11 Uhr

    Ich habe einen besseren und effektiveren Vorschlag:

    Wir Würdige bauen ein Energieversorgungssystem auf Basis Erneuerbarer Energien auf und für Sie als Unwürdiger kommt der Strom weiterhin aus der Steckdose. Genießen Sie doch einfach, dass Strom mit immer weniger Umweltbelastung bereit gestellt wird.

  • @Herr Karl-Werner Bluhm 01.08.2017, 09:55 Uhr

    danke für Ihren realistischen, faktenbasierten Beitrag - genaus so sieht's nämlich aus..........

  • Das Auto mit E-Antrieb wird den Otto- bzw. Dieselmotor ablösen, kein Zweifel. Ob die Batterie der richtige Speicher für die Antriebsenergie ist glaube ich nicht. Zu viele Probleme stehen dem entgegen. Ein Problem ist die Ladeinfrastruktur. Hierfür wird ein Mittelspannungsnetz für die Aufladung nötig sein. Um ein solches "Tankstellen"-Netz flächendeckend zu errichten brauchen wir heute in Deutschland 10 - 20 Jahre. Man denke an den Netzausbau für die Off-Shore-Windkraft. Vernünftiger und wirtschaftlicher wäre das E-Auto mit Brennstoffzelle. Die Infrastruktur könnte relativ einfach durch Umrüstung bestehender Tankstellen erfolgen und der überflüssige Windstrom könnte zur Wasserstoffproduktion benutzt werden. Wasserstoff kann man auch zwischenlagern. Das Brennstoffzellenauto ist in 2-3 Jahren marktfähig - also besser die Füße ruhig halten und abwarten. Wer E-Autos mit Batterie kauft macht m.E. nach einen Fehler - es sei denn Geld spielt keine Rolle.Übrigens, auch die Angaben der E-Auto-Hersteller in puncto Verbrauch sind geschönt. Mit dem Tesla kommt man im warmen Kalifornien vielleicht weit aber nicht im winterlich kalten Deutschland.

  • Kartelle zu bilden heisst doch nichts anderes, als sich einzumauern und abzuschotten. Zu Lasten der Käufer, aber auch zu Lasten der eigenen Entwicklung.

    Die offene Auseinandersetzung mit dem Markt und den technischen Entwicklungen ist unterblieben. Das wird sich aufs Bitterste rächen. Asien und die USA werden die Spitzenposition der künftigen Individual-Mobilität markieren.

  • @Herr Marcel Europaeer 31.07.2017, 17:26 Uhr

    offensichtlich halten Sie den heiligen Gral der Energiewende, den Schlüssel zur Klima- und Weltenrettung schon in Händen.

    Bitte lassen Sie uns Unwürdige an IHREN phänomenalen Erkenntnissen und techn. Quantensprüngen auch teilhaben.
    Warum kann man davon nichts in den Qualitätsmedien lesen?

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