Toyota Verso S
Mehr Auto braucht höchstens die Kelly-Family

Kompakt, vielseitig und wirtschaftlich, diese Eigenschaften stehen bei Familienautos ganz oben. Diesem Ideal kommen Mini-Vans am nächsten. Bei Toyota firmieren diese Fahrzeuge unter der Verso-Familie.
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DüsseldorfDen ersten Verso auf Basis des Corolla stellte Toyota 1997 vor. Über drei Generationen wuchs der Mini-Van von 4,19 Meter auf 4,36 Meter Länge. Mit dem Konzept etablierte sich Toyota als Trendsetter. Opel folgte 1999 mit dem Zafira, VW ließ sich mit dem Touran sogar bis 2003 Zeit. 1999 ergänzte Toyota die Verso-Palette nach unten mit dem Yaris Verso.

Aktuell bietet Toyota zwei Versionen des Verso an: Der Verso auf Basis des Auris mit bis zu sieben Sitzen erhält derzeit nach vier Jahren Modellpräsenz eine umfassende Pflege. Der Verso S nutzt seit 2010 die Basis des Kleinwagens Yaris.

Gerade einmal 3 990 Millimeter lang erweist sich der Verso S als ausgesprochen kompatibel für die Großstadtlandschaft. Beim Einparken und Rangieren büßt der kleine Van jedoch schnell Sympathiepunkte ein, weil die Front nicht einsehbar ist. Während für das Heck eine Einparkhilfe für 290 Euro optional zu haben ist, fehlt ein entsprechendes System für die Front auch für Geld und gute Worte.

Die Rückfahrkamera, die ab Ausstattung "Life" an Bord ist, verschmutzt leicht und liefert ihr Bild auf ein relativ kleines Desplay in der Mittelkonsole, das bei entsprechender Sonneneinstrahlung kaum Erkennbares liefert.

Der Innenraum bietet ein erstaunliches Platzangebot, das auch subjektiv mit großer Kopffreiheit überzeugt. Die vorderen Sitze passen auch für Zeitgenossen ab 1,90 Meter Länge, im Fond reisen zumindest zwei Erwachsene mit guter Kniefreiheit mit. Das überzeugende Platzangebot im Innenraum geht dabei keinesfalls zu Lasten des Gepäckraums. Der bietet schon mit belegten Sitzen 419 Liter Volumen. Zum Vergleich: In das Heck eines 4,78 Meter langen Toyota Avensis Kombi passen 543 Liter.

Dank zweier stabiler Griffe in den Seitenverkleidungen des Gepäckraums klappt die im Verhältnis 40:60 geteilte Rücksitzbank von selbst nach vorne. Dann erstreckt sich im Heck des Fronttrieblers eine 1,54 Meter lange ebene Ladefläche, auf die sich Ladung von 1.388 Liter Volumen packen lässt.

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  • Ich fahre den Verso S jetzt seit einem guten halben Jahr und bin vollauf zufrieden. Besondere Highlights sind die stufenlose Automatik, die den Minivan mit 99 PS reichlich flott in Gang brint, das spektakuläre Panorama-Dach (Cabrio-Feeling für Allergiker), der sehr bequeme Ein- und Ausstieg und die Rückfahr-Kamera, mit deren großem Farb-Display man auf wenige Zentimeter an hintere Hindernisse heranfahren kann. Der Verso S ist ein kleiner Stadt-Flitzer, bei dem man auf kaum etwas verzichten muss. Auf der Autobahn schwimmt er bei 130 km/h gut mit, aber zum Rasen ist er nicht gebaut. Die Klima-Automatik funktioniert im Winter gut, aber jetzt bei der ersten Hitze steuere ich die Klima-Anlage lieber manuell nach. Ich würde den Verso S wieder kaufen.

  • Wir leben nun mal in einer globalen Marktwirtschaft-das beste Produkt gewinnt. Nur weil ein Produkt aus D kommt wird es nicht automatisch gekauft. Im Uebrigen stellt Toyota viele Modelle in Europa her-waehrend deutsche Autos zum Teil aus Amerika kommen.

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